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Ausschreibung Magistratsdirektor: Bürgermeister schadet BewerberInnen

20.03.2012Demokratie: Verwaltung

Braucht ein/e Magistratdirektor/in einen Doktortitel? Saghi: Bürgermeister Schaden will Auswahl beeinflussen und erweist den BewerberInnen damit einen Bärendienst

Wozu braucht eine Magistratsdirektorin oder ein Magistratdirektor einen Doktortitel? Warum reicht ein abgeschlossenes Jusstudium nicht? Die Lösung dieses Rätsels liegt wohl in der Präferenz des Bürgermeisters für einen bestimmten - tatsächlich in jeder Hinsicht hoch qualifizierten - Bewerber für die Nachfolge als Magistratsdirektor.

Anstatt den oder die Bestqualifizierte/n zu nehmen, versucht der Bürgermeister über die Ausschreibung Einfluss auf das Ergebnis zu nehmen. Das ist genau diese Vorgangsweise, die das Vertrauen der Bevölkerung in objektive Ausschreibungen für Stellen im öffentlichen Dienst regelmäßig erschüttert", zeigt sich Bürgerlisten-Gemeinderätin Ulrike Saghi enttäuscht über den gewählten Ausschreibungstext. „Damit erweist der Bürgermeister nicht nur der Sache selbst, sondern auch all jenen, die die Qualifikation Doktortitel erfüllen einen Bärendienst, weil es nach aktiver Bevorzugung Einzelner aussieht".

Zudem fehlt in der Ausschreibung auch die Angabe über die Höhe des Gehaltes, wie sie seit Beginn des Jahres vorgeschrieben ist und mittlerweile schon zum Standard gehört, so etwa auch bei Ausschreibungen der SALK und der Polizei.

Saghi fordert deshalb einen Neustart: „Jetzt braucht es eine Neuausschreibung und ein objektives Verfahren, damit die oder der Beste unbelastet ihren oder seinen neuen Job antreten kann."

Bürgerlisten-Gemeinderätin Barbara Sieberth erinnert zudem an den bestehenden Frauenförderplan für den Magistrat Salzburg. „Dieser gehört mit Leben erfüllt und das heißt, Frauen nicht nur in der Ausschreibung aktiv zur Bewerbung für die freiwerdende Stelle in der Magistratsdirektion einzuladen, sondern diese bei gleicher Qualifikation mit männlichen Mitbewerbern auch zu bevorzugen! Alles andere wäre ein Hohn auf bestehende Regelungen und die Bemühungen, qualifizierte Frauen in Führungspositionen zu bekommen", so Sieberth.

 

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