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Bürgerliste fordert die Offenlegung der Managergehälter!

12.03.2012Demokratie: Finanzen

Was für die zukünftigen Managerverträge in öffentlichen Unternehmen gelten soll, muss auch auf bestehende Managerverträge umgelegt werden: nämlich die Offenlegung der Bezüge!

In der heutigen Kontrollausschusssitzung wurde der von der Bürgerliste beantragte Prüfbericht zur Parkgaragengesellschaft diskutiert.

Dabei erklärte sich der Geschäftsführer der SPG, Alfred Denk, bereit, seine Bezüge zu veröffentlichen - aber nur, wenn er nicht der einzige Geschäftsführer in öffentlichen Unternehmen bleibt, sondern das auch für jene von Salzburg AG, GSWB, Salzburger Flughafen etc. gilt.

Verdoppelung der Personalkosten - Offenlegung gefordert!

Bekanntlich haben sich im Jahr 2008 die Personalkosten mehr als verdoppelt: Betrugen sie im Jahr 2007 noch 97.094 Euro, so machten sie im Jahr 2008 dann 250.244 Euro und im Jahr 2009 213.104 Euro aus. Ein Grund für den enormen Anstieg liegt darin, dass der Geschäftsführer seit 1.1.2008 ein erhöhtes Gehalt bekommt. Der Antrag der Bürgerliste die Höhe der Entlohnung offen zu legen, wurde vom Geschäftsführer der SPG abgelehnt. „Gehaltstransparenz und Offenlegung der Bezüge in öffentlichen Unternehmen sind aber ein Gebot der Stunde", ist Ingeborg Haller, GR der Bürgerliste überzeugt.

SCGK: Salzburg Corporate Governance Kodex

Immerhin hat Landeshauptmannstellvertreter David Brenner erst kürzlich den sogenannten „SCGK, Salzburg Corporate Governance Kodex (der auch für die SPG gilt) der Öffentlichkeit vorgestellt. Unter Punkt 4.12 ist vorgesehen, dass alle „künftig abgeschlossenen Geschäftsführerverträge bzw. Vorstandsverträge eine Bestimmung enthalten sollen, dass das jeweilige Vorstandsmitglied mit der Offenlegung des Entgeltes einverstanden ist".

Damit dieser Kodex nicht zur Farce verkommt, bevor er überhaupt in Kraft tritt, muss das Offenlegungsgebot auch für die bestehenden Managerverträge gelten, so Haller. Außerdem reicht es nicht aus, wenn die Vergütung der Mitglieder der Geschäftsführung bzw. des Vorstandes in Hinkunft als Gesamtsumme im Anhang des Jahresabschlusses offengelegt wird, so wie in dem Kodex vorgesehen. Vielmehr ist eine verpflichtende Offenlegung der jeweiligen Gehälter notwendig, um dem Gebot nach Gehaltstransparenz zu entsprechen, so Haller abschließend.

Download Kontrollamtsbericht

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