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Denkmal für NS-Deserteure „unverantwortlich"? Saghi: Bieringer als Politiker nicht länger tragbar

07.03.2012Demokratie

In Wien ist die Errichtung eines Denkmals für Wehrmachtsdeserteure geplant.

Der Walser VP-Bürgermeister und Präsident des österreichischen Kameradschaftsbundes Ludwig Bieringer lässt sich dazu mit folgendem Satz zitieren:

"Wie immer man zum Thema der Desertion im Dritten Reich stehen mag, jede Art der Desertion pauschal als Heldentat in Form eines eigenen Denkmals zu glorifizieren ist sachlich falsch und unverantwortlich."

Diese Deserteure haben sich gegen das faschistische System gestellt, gegen ein System, das mit Massenmorden und mit all seinen Grausamkeiten schlussendlich Millionen Menschen das Leben gekostet hat. Es ist bestürzend, wenn Ludwig Bieringer keine klare Haltung zur Desertion unter dem Nazi-Terrorrregime zustande bringt und als Politiker ist er damit jedenfalls untragbar", so Bürgerlisten-Gemeinderätin Ulrike Saghi.

„Ein Denkmal für jene, die den Dienst in diesem Unrechtsregime verweigert haben, als ‚sachlich falsch und unverantwortlich' zu bezeichnen, ist haarsträubend. Ich frage mich, welches Signal Bieringer damit der Bevölkerung geben will? Egal was das System vorgibt, ihr habt euch zu beugen, selbst wenn es um menschliche Gräuel geht - redet Ludwig Bieringer so einem System das Wort?

Es ist unsere Verpflichtung, den Kampf gegen die Verharmlosung des NS-Schreckens fortzusetzen. Was Bieringer da sagt, handelt dem eindeutig zuwider. Ein Politiker mit einer derartigen Haltung ist rücktrittsreif."

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