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Pollerunfälle in Stadt Salzburg massiv rückläufig

03.02.2012Planung: Verkehr

Padutsch: Kameras am Mozartplatz wirken - Seit Oktober „nur" zehn Schadensfälle

Der Vergleich macht sicher: Während von Oktober 2010 bis Jänner 2011 exakt 37 Pollerunfälle bei der Hauptzufahrt Mozartplatz verzeichnet wurden, waren es ein Jahr später „nur" mehr zehn. Verkehrsstadtrat Johann Padutsch: „Das zeigt eindeutig, dass wir mit den installierten Kameras die beabsichtigte Wirkung erzielen. Ein wenig überraschend ist der starke Rückgang aber trotzdem, wenn man davon ausgeht, dass wohl kaum jemand mit voller Absicht gegen die Poller gefahren ist."

Seit November des Vorjahres sind die „Argusaugen" zur Kennzeichen-Erfassung am Mozartplatz in Betrieb. Sie filmen die Durchfahrt jedes Autos. Erfolgt sie problemlos, wird die digitale Aufzeichnung unmittelbar danach wieder gelöscht. „Melden Sensoren aber einen Schaden, dann stehen uns die Filme zur weiteren Abklärung des Falles zur Verfügung", betont Padutsch.

Keine Fahrerflucht mehr

Das bisherige Hauptproblem Fahrerflucht - mit Außenständen für die Stadt in Höhe von 120.000 Euro - habe sich aufgehört. „Seit der Installierung der Kameras haben wir keinen einzigen Fahrerflucht-Versuch mehr gehabt", sagt Padutsch. Insgesamt habe sich die Stadt bereits rund 40.000 Euro an Kosten erspart. Was ihn besonders verblüfft: „Den letzten Totalschaden hat ausgerechnet ein Taxifahrer verursacht. Die müssten eigentlich schön langsam wissen, dass es in Salzburg Poller gibt und wie sie funktionieren..."

Anhand der Aufzeichnungen ist für den Stadtrat auch definitiv klar, dass die Poller einwandfrei funktionieren: „Die letzten zehn Unfälle, vom Klein- bis zum Totalschaden, waren eindeutig von den Autofahrern selbst verursacht."

Kameras auch für Kaigasse

Als nächster Schritt sind auch für die Polleranlage Kaigasse Kameras vorgesehen. „Weil dafür aber Grabungsarbeiten notwendig sind, müssen wir die Frostperiode noch hinter uns bringen. Ich gehe davon aus, dass wir sie im März einbauen können", sagt Padutsch.

In diesem Monat werde es auch die ersten Gerichtstermine mit jener Versicherung geben, die sich bislang beharrlich weigert, Pollerschäden zu bezahlen. „Künftig haben wir mit den Kamera-Aufzeichnungen hier zum Glück ein As im Ärmel. Wenn nötig, stellen wir sie dem Gericht natürlich zur Verfügung."

 

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