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Dringlichkeitsantrag gegen Studiengebühren

31.01.2012Demokratie

Bürgerliste erwartet sich von Mehrheit des Gemeinderates ein deutliches Zeichen der Universitätsstadt Salzburg gegen unsoziale Studiengebühren und für freien Hochschulzugang

Die Bürgerliste wird morgen, Mittwoch, im Gemeinderat einen Dringlichkeitsantrag gegen die Wiedereinführung von Studiengebühren einbringen - auch als Zeichen des Protests gegen die jüngst gefassten Beschlüsse das Salzburger Landtags.

Als Argumente für Studiengebühren werden immer wieder die erhöhte Anzahl von Studienabschlüssen, eine im Durchschnitt kürzere Studiendauer und eine erhöhte Prüfungsaktivität ins Treffen geführt. Allerdings stieg die Zahl der Abschlüsse in Wahrheit nur ganz gering an und die Verkürzung der Studienzeiten resultiert aus der Umstellung auf die sogenannte Bolognastruktur, die mit kürzeren Normstudiendauern verbunden ist. Auch die steigende Anzahl der StudienabbrecherInnen, die dem finanziellen Druck nicht standhalten, sind ein Grund für die kürzeren Studienzeiten. Die erhöhte prozentuelle Prüfungsaktivität ist vor allem damit zu erklären, dass jene, die früher aufgrund ihrer beruflichen oder familiären Verpflichtungen weniger aktiv waren, nun zum Teil ganz aus ihren Studien ausscheiden.

„Gerade in Salzburg, wo die Lebenshaltungskosten so unglaublich hoch sind, ist jede zusätzliche Belastung für Studierende eine reine Abschreckungsmaßnahme und zutiefst unsozial", so Gemeinderat Bernhard Carl.

Aufgrund des finanziellen Druckes führt die Einführung von Studiengebühren zu vermehrter Berufstätigkeit. Bereits jetzt arbeiten 60 Prozent der Studierenden durchschnittlich 20 Wochenstunden neben ihrem Studium, um ihre alltäglichen Kosten finanzieren zu können.

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