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Frauenbeauftragte der Stadt: BL fordert umgehende und öffentliche Ausschreibung

17.01.2012Frauen

Frauen darf man warten lassen: Das scheint das Motto von Bürgermeister Schaden zu sein, wenn es um die Nachbesetzung der Stelle der Frauenbeauftragten der Stadt Salzburg geht.

Die im Mai frei werdende Stelle soll laut Medienberichten nämlich erst 2013 nach besetzt werden. Außerdem ist vage von einer Änderung des Aufgabenprofils die Rede, nicht zur Sprache kam bislang das Bekenntnis zu einer öffentlichen Ausschreibung.

„So funktioniert das aber nicht. Irgendwer und irgendwann sind keine Antworten auf brennende Fragen der Chancengleichheit, die auch in der Stadt nach wie vor Antworten und Maßnahmen bedürfen. Ich fordere Bürgermeister Schaden auf, die frei werdende Stelle der Frauenbeauftragten umgehend und öffentlich auszuschreiben. Es gibt viele fähige und unabhängige Frauen in dieser Stadt, die diesem Job mehr als gerecht werden können", so Barbara Sieberth, Sprecherin der Grünen Frauen Salzburg und Gemeinderätin.

„Wir Grüne Frauen werden nicht tatenlos zusehen, wie mit einer heiklen und wichtigen Position wie dieser derart nachlässig und geringschätzig verfahren wird", ergänzt Sieberth.

„Unzumutbar ist auch die Kommunikation rund um diese Besetzung. Auf eine BL-Anfrage an Bürgermeister Schaden vor wenigen Wochen, wann und ob die Stelle öffentlich ausgeschrieben werde, kam lediglich die ‚Nicht-Antwort‘, dass die Position der Frauenbeauftragten zu gegebener Zeit ausgeschrieben wird", ärgert sich Sieberth.

Dabei stehen in der Stadt wichtige Projekte an, die auch einer starken Frontfrau bedürfen, um erfolgreich zu sein: Die Einführung des geschlechtergerechten Budgetierens - Genderbudgeting - wurde vergangenes Jahr vom Gemeinderat beschlossen und darf nicht im ersten Jahr gleich einschlafen. Die im Vorjahr groß angekündigte Vorlage eines Einkommensberichtes für MitarbeiterInnen des Magistrats verzögert sich jetzt schon - wie ebenfalls aus einer Anfragebeantwortung Ende 2011 hervorging.

Der Frauenförderplan der Stadt Salzburg hinkt seinen Zielen hinterher, die Struktur der Verteilung von Führungspositionen zwischen Frauen und Männern verändert sich viel zu langsam.

„Ich fordere eine klare Zusage des Bürgermeisters, die Stelle der Frauenbeauftragten der Stadt Salzburg umgehend und öffentlich auszuschreiben, sodass die neue Frauenbeauftragte noch im Sommer 2012 ihre Arbeit aufnehmen kann. Für diesen Job brauchen wir die Beste - und das sobald wie möglich", schließt Sieberth.

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