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Sinnlose Knallerei einschränken: Bürgerliste unterstützt Parlamentspetition

14.12.2011Natur und Umwelt: Umweltschutz

Jetzt online unterschreiben: Verkaufszeiten auf Ende Dezember beschränken, Mindestabstand einhalten und giftige Substanzen verbieten!

In Österreich gilt seit 2010 ein neues Pyrotechnikgesetz, dennoch nehmen Feuerwerke und die Verwendung von Knallkörpern immer mehr zu. Der absolute Großteil dieser Kleinfeuerwerke, ca. 90 Prozent, findet widerrechtlich, ohne entsprechende Verordnung, im Ortsgebiet statt. Dies gilt insbesondere für den Jahreswechsel. Darunter leiden Menschen, Tiere und die Umwelt - durch Lärm und Luftverschmutzung.

Eine „Initiative für die Änderung des Pyrotechnikgesetzes", verfasst von der „Bürgerinitiative Stille Nacht" und unterstützt von der Bürgerliste, wurde vom Grünen Nationalratsabgeordneten Wolfgang Pirklhuber im Parlament eingebracht. „Ein fröhliches Fest kommt auch ohne eigene Knallkörper zustande. Es gibt genug gute Gründe, mit dieser Unsitte aufzuhören: Erhöhte Feinstaubwerte, das Verletzungsrisiko, die fast permanente Ruhestörung schon in der Vorweihnachtszeit und nicht zuletzt die Geldverschwendung", so Gemeinderat Bernhard Carl, der in der Stadt Salzburg bereits hunderte Unterschriften gegen die sinnlose Kracherei gesammelt hat.

Nun gibt es die Möglichkeit, dieses Anliegen auch auf der Homepage des österreichischen Parlaments mit einer online-Unterschrift zu unterstützen.

Die wichtigsten Forderungen der „Initiative für die Änderung des Pyrotechnikgesetzes" sind:

● Ein ausnahmsloses Verbot von für den Warenverkehr bestimmter Pyrotechnik, welche aufgrund der Inhaltsstoffe (insbesondere Arsen, Barium, Blei, Borsäure, Cadmium, Hexachlorbenzol, Kalium, Kupfer, Quecksilber und Selen) giftige, krebserzeugende, erbgutschädigende und reproduktionstoxische und/oder umweltgefährliche Stoffe freisetzen.

● Ein gesetzlicher Mindestabstand von mindestens 1000 Meter sowohl zu Wohn- als auch zu Naturschutzgebieten und Einrichtungen der Erholung, der´Tierhaltung oder -pflege.

● Die Einschränkung der Verkaufszeiten für Pyrotechnische Gegenstände der Kategorien F2 und S1 auf die Zeit vom 29. bis 31. Dezember, entsprechend der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetzt für Deutschland § 22 (1) „Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2 dürfen dem Verbraucher nur in der Zeit vom 29. bis 31. Dezember überlassen werden; ist einer der genannten Tage ein Sonntag, ist ein Überlassen bereits ab 28.Dezember zulässig."

Unterschreiben können alle österreichischen StaatsbürgerInnen ab 16 Jahren! Der Petitionsausschuss des Parlaments behandelt diese Initiative dann in einer seiner nächsten Sitzungen.

 

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