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Neues Seniorenheimkonzept: Meilenstein in der Betreuung

06.12.2011Soziales: SeniorInnen und Generationen

Saghi: Endlich Abschied von der Sichtweise PatientInnen, hin zur selbstbestimmten Lebensweise von SeniorInnen.

Im Frühjahr des heurigen Jahres kamen unhaltbare Zustände in Seniorenheimen der Stadt Salzburg ans Tageslicht, welche auch von Ärzten aufgezeigt wurden, und bauliche Mängel, die das Kontrollamt angeprangert hat. Erstmals wurde von den politisch Verantwortlichen nicht gemauert und eine Reform eingeleitet. Mit dem Abteilungsvorstand wurde in einem sehr engagierten Arbeitsprozess ein Konzept für moderne Pflege ausgearbeitet, dieser Prozess wurde auch vom Bürgermeister unterstützt. Nach Jahren, eigentlich schon Jahrzehnten der Versäumnisse in der SeniorInnenbetreuung liegt nun erstmals ein Grundsatzkonzept der Stadt vor, welches die wesentlichen Bedürfnisse in der Betreuung älterer Menschen berücksichtigt. Diese sind:

  • Kleinere bauliche Einheiten, die als Hausgemeinschaften für jeweils 12 BewohnerInnen organisiert sind
  • Barrierefreie und pflegetaugliche Ausstattung aller Einrichtungen
  • Eigene, kleine Einheiten zur Demenzbetreuung
  • Öffnung der Seniorenheime hin zu Sozialzentren mit Kaffeehaus, Fitnessraum etc.

Umbauarbeiten sind dafür in vier der fünf städtischen Seniorenheime vorgesehen. Das SH Nonntal soll um einen Neubau erweitert, im denkmalgeschützen Altbau Wohnen für alle Generationen verwirklicht werden. Im SH Hellbrunn soll das Hauptgebäude saniert und der alte Kranken- und Pflegebereich abgerissen und neugebaut werden.

In Liefering und Taxham soll jeweils eine Generalsanierung erfolgen, inwieweit dort das Hausgemeinschaftsmodell realisiert werden kann, wird noch geprüft.

Vereinzelt gab es in den vergangen 15 Jahren Fortschritte wie das von der Bürgerliste vehement eingeforderte Tageszentrum auf den Mercedes-Gründen oder das betreute Wohnen im Haus Radauer. Nun gibt es aber endlich ein Gesamtkonzept, wie es von der Bürgerliste schon seit 20 Jahren eingefordert wird. Wenn wir das so verwirklichen, werden wir nicht mehr nach Deutschland oder Oberösterreich fahren müssen, um von guten Beispielen zu lernen, sondern andere werden zu uns kommen", freut sich Ulrike Saghi, Vorsitzende des Sozialausschusses, über den „Meilenstein in der Seniorenbetreuung in Salzburg".

Mit kleinen Wohneinheiten, dem sogenannten Hausgemeinschaftsmodell, können auch schwer pflegebedürftige und demente SeniorInnen ein weitgehend normales, selbstbestimmtes Leben in geborgener Umgebung führen, das ist ein qualitativer Quantensprung, der die Sichtweise auf SeniorInnen als Patienten endlich ablöst."

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