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Vorstandsbestellung bei der Salzburg AG: „Nein, so eine Überraschung"

21.11.2011Demokratie

- so kommentiert BL-Klubobmann Helmut Hüttinger die heutige Vorstandsbestellung bei der Salzburg AG, „jetzt passt die Farbenlehre wieder!"

Jetzt ist es tatsächlich der Kandidat geworden, dessen Name die Spatzen bereits seit Wochen von den Dächern gepfiffen haben. Und die Vergangenheit als LH-Sekretär hat glücklicher Weise auch nicht geschadet. Warum dazu ein Auswahlverfahren, eine Unterstützung durch einen Personalberater und das Hearing im Aufsichtsrat erforderlich waren, obwohl sich die Parteichefs von Rot und Schwarz bereits zuvor auf einen Kandidaten geeinigt und die Aufsichtsräte diese Einigung offensichtlich nur abgenickt haben, kann nur mit Augenauswischerei erklärt werden.

Genau mit derartigen Bestellvorgängen, bei denen bereits im Vorfeld einer Partei das Vorschlagsrecht zugebilligt wird und damit Bewerber, die nicht die richtige Farbe haben, schon von einer Bewerbung abgehalten werden, bringt man sowohl den letztlich bestellten Kandidaten als auch das Unternehmen in Misskredit.

Die Salzburg AG ist zu wichtig, als dass sie als Spielball für Postenschacher von Rot und Schwarz dienen kann. Die beiden LH-Stellvertreter Brenner und Haslauer haben mit ihren Posten-Absprachen dem Unternehmen einen Bärendienst erwiesen. Hauptsache, die Farbenlehre passt, war offensichtlich die Devise.

Mit einer derartigen Postenpackelei desavouieren Brenner und Haslauer sowohl den Kandidaten als auch das Unternehmen. Finger weg vom Postenschacher in öffentlichen Unternehmen", fordert BL-Klubobmann Helmut Hüttinger neuerlich. „Die Art und Weise, wie diese Bestellung vorgenommen wurde, war geradezu ein Lehrbeispiel dafür, wie es nicht gemacht werden soll."

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