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Mehrweghäferl oder Einwegbecher?

14.11.2011Natur und Umwelt: Umweltschutz

Das Mozarteis startete dieses Wochenende in die 12.Saison und schenkt seine Heißgetränke noch immer im Einwegbecher aus!

Was andernorts mittlerweile zum Standard geworden ist, kommt in der Stadt Salzburg einfach nicht in die Gänge: Die flächendeckende Umstellung auf Mehrwegbecher!

Bürgerliste verlangt, dass ab der kommenden Saison 2012/2013 am Mozartplatz dauerhaft auf ein Mehrwegsystem umgestellt wird!

Der Salzburger Christkindlmarkt schenkt nach anfänglicher Weigerung seit letztem Jahr zumindest an einigen Marktständen, seinen Punsch und Glühwein im Häferl aus. Am Mozarteis werden die Heißgetränke heuer wieder nur in Einwegbecher angeboten. Obwohl die veranstaltungsrechtliche Bewilligung (Ressort Padutsch) den Ausschank in Mehrweg ermöglicht, ist es nicht gelungen, die Betreiber freiwillig dazu zu bewegen, von Einwegbecher auf Mehrweg umzusteigen.

Genehmigung am Mozartplatz läuft mit der Saison 2011/2012 aus!

Mit der heurigen Saison läuft die zivilrechtliche Genehmigung für den Eislaufplatz samt Gastronomie am Mozartplatz aus. Die letzte Genehmigung stammt aus dem Jahre 2005 und wurde für sechs Jahre ausgestellt. Die Saison 2011/2012 ist also die letzte Saison. Für Ingeborg Haller, Gemeinderätin der Bürgerliste, die das Eislaufen am Mozartplatz in der Vorweihnachtszeit als Bereicherung sieht, ist klar: „Eine „Mozarteis-Lounge" bzw. ein Gastrobetrieb am Mozartplatz wird es ab nächstes Jahr mit Zustimmung der Bürgerliste nur dann geben, wenn endlich die Einwegbecher der Vergangenheit angehören und auf Mehrweg umgestiegen wird".

Stadt als Grundeigentümerin muss verbindliche Vorgaben machen!

Die Stadt ist die Grundeigentümerin der Fläche am Mozartplatz und kann die Vergabe zum Betrieb des Mozarteis samt Gastronomie an die Bedingung knüpfen, dass ab der nächsten Saison, Glühwein, Punsch und Tee in Mehrwegbecher ausgeschenkt werden. Bei einer mehrjährigen Vergabe ist es einem interessierten Betreiber durchaus zumutbar, die Investitionen, die mit der Umstellung auf ein Mehrwegsystem verbunden sind, selbst zu finanzieren. Das Argument der mangelnden Hygiene kann dann nicht mehr gelten, weil es zweifelsohne Waschsysteme gibt (z.B. auch Mobile Waschanlagen), die gewährleisten, dass die Mehrwegbecher ordentlich gewaschen werden. Auch gibt es zwischenzeitig verletzungssichere Mehrweghäferl, die für den Ausschank von Heißgetränken am Mozartplatz bestens geeignet sind.

Was wir brauchen sind keine Ausreden, sondern den gemeinsamen politischen Willen, dass bei Märkten und Veranstaltungen auf öffentlichen Flächen der Stadt verbindlich Mehrweg verwendet wird", so Haller weiter. Viele Städte und Gemeinden in Österreich und dem benachbarten Ausland sind hier schon viel weiter und sehen die verpflichtende Verwendung von "Mehrweg" als Qualitätskriterium, um für die Abfallvermeidung und die Sauberhaltung von Straßen und Plätzen etwas zu tun.

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