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Parkplätze bei der Zistelalm: Bürgermeister für und gegen den Gaisberg

27.10.2011Natur und Umwelt

Bürgerliste spricht sich gegen die Parkplätze aus und fordert eine Sperre der Strasse ab der Zistel.

Die Bemühungen den Autoverkehr auf den Gaisberg zu reduzieren, und den Menschen zu signalisieren, dass sie lieber zu Fuß, dem Rad und dem Bus hinauf kommen sollen, gibt es seit Jahren. Trotzdem steigt dieser von Jahr zu Jahr - auf Kosten der Umwelt und des Erholungswertes. Jetzt ist aber zu erfahren, dass mit Hilfe von Bürgermeister Schaden für 30.000 Euro Steuergeld neben der Zistelalm ein geschotterter Parkplatz entstehen soll. Ziel sei, so der Bürgermeister, das Parkchaos dort oben zu beiseitigen.

„Ich halte das für ein verheerendes Signal. Statt die Menschen dazu zu bringen, mit dem Bus, Rad oder zu Fuß auf den Gaisberg zu kommen, wird hier jetzt mit Steuergeld ein weiterer Anreiz geschaffen, mit dem eigenen Auto hinauf zu fahren," so GR Bernhard Carl, Verkehrssprecher der Bürgerliste.

Viel sinnvoller wäre es, die Menschen nicht mit Parkplätzen auf der Zistel zum Hinauffahren zu animieren, sondern Parkmöglichkeiten in Guggental zu schaffen. Der Bürgermeister misst mit zweierlei Maß: auf der einen Seite versucht er völlig zu Recht, den Gaisberg vor der 380 kV Leitung zu schützen. Auf der anderen Seite leistet er mit dieser Maßnahme der Lärm- und Umweltverschmutzung in diesem wunderbaren Naherholungsgebiet weiter Vorschub.

„Wir sprechen uns eindeutig gegen die Errichtung von Parkplätzen auf der Wiese bei der Zistelalm aus. Denn wie bei der 380KV Leitung gilt auch hier: „DER FORTSCHRITT  VERGEHT - DIE NARBE BLEIBT!" Jedenfalls muss dann aber die Straße bis zur Gaisbergspitze gesperrt werden, will man nicht, dass der beliebte Salzburger Hausberg im Autoverkehr erstickt und der Erholungswert völlig den Bach hinunter geht," so Carl.

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