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Groteske um Jugendkulturzentrum

19.10.2011Kultur

Nach 500.000 Euro-Investition kann neu adaptiertes Kulturzentrum nicht eröffnet werden. Hüttinger: „Realismus ist gefragt, nicht absurdes Theater".

Eine halbe Million Euro haben Stadt und Land Salzburg bezahlt, um dem seit Jahren herumziehenden MARK eine dauerhafte und zeitgemäße Heimstätte zur Verfügung stellen zu können. Jetzt, da die Umbauarbeiten abgeschlossen sind, kann das Haus in der Hannakstraße 17 nicht eröffnet werden, weil noch 40.000 Euro an Restinvestitionskosten offen sind. Diese sind durch zusätzliche Behördenauflagen für Brandmeldeeinrichtungen und ähnliches im Abschluss der Umbauphase entstanden. Da weder die Stadt, nämlich SPÖ und ÖVP, noch das Land bereit sind, diese Kosten zu tragen, kann der Betrieb des Jugendkulturzentrums im Stadtteil Langwied nicht aufgenommen werden.

Wäre es nicht so traurig, müsste man lachen: Zuerst bezahlt die öffentliche Hand 500.000 Euro für die Adaptierung des Gebäudes für eine von allen als notwendig und wichtig erachtete Einrichtung, jetzt scheitert es an den Restkosten durch Behördenauflagen. Das ist schlichtweg absurd", so BL-Klubobmann Helmut Hüttinger.

Wem nützt ein fix fertiges Jugendkulturzentrum, das nicht aufsperren kann? Ich erwarte mir in dieser Angelegenheit von SPÖ und ÖVP eine Portion Realismus und kein absurdes Theater. Das sollen bitte in Kürze Jugendliche dort zur Aufführung bringen, aber nicht die Politik vor der Eröffnung", fordert Hüttinger SPÖ und ÖVP zum Ende der Blockade auf.

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