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Gender Budgeting: Langjährige Forderung der Bürgerliste nimmt einen nächsten Schritt

21.07.2011Frauen: Frauenförderung und Gleichstellung

Im heutigen Senat wurde die Implementierung von Gender Budgeting in der Stadt Salzburg beschlossen. Ob es ein mächtiges Instrument der Gleichstellungspolitik wird oder ein zahnloses Lippenbekenntnis wird in der Umsetzung der ambitionierten Ziele liegen.

„Gender Budgeting klingt nach einem sperrigen Thema, und die Stadt Salzburg hat sich bisher nur sehr vereinzelt damit auseinander gesetzt. Die Bürgerliste fordert schon länger - zuletzt mit einem umfassenden Antrag aus dem Jahr 2005 - eine Budgetverwaltung, die zu einer faktischen Gleichstellung von Frauen und Männern beiträgt und in sich geschlechtergerecht wirkt." zeigt sich Barbara Sieberth, Gemeinderätin und Frauensprecherin der Bürgerliste, erfreut über den intensiveren Vorstoß im heutigen Senat.

„Gender Budgeting greift einen sensiblen Bereich auf - nämlich den Umgang mit öffentlichen Geldern. Und: Gender Budgeting braucht als Grundlage Budgettransparenz und der Erfolg hängt auch von der Einbindung vieler Ebenen ab. Gerade die Stadt Salzburg hat mit einigen Ausnahmen aber keinen sehr transparenten Umgang mit ihren Geldern. Die Budgetentwürfe sind zwar zum Beispiel öffentlich einsehbar, aber in ihrer Gestaltung nur für SpezialistInnen les- und analysierbar" kritisiert Sieberth und will die Bereiche Transparenz und Partizipation mit Anträgen und Anfragen aktiv unterstützen.

„Letztendlich geht es um Gerechtigkeit. Frauen und Männer müssen faktisch gleichgestellt sein, und bei der Vergabe von öffentlichem Geld steuern wir wesentlich mit, welche Strukturen Männer oder Frauen begünstigen, wie Frauen und Männer teilhaben können, wie sich Ressourcen auf Rollenbilder auswirken, die vor allem Frauen bis heute noch diskriminieren." schließt Sieberth.

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