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Stadt unterstützt Freies Fernsehen

30.06.2011Demokratie

Fehlende Landeszusage gefährdet Projekt Community TV - Bundesmittel stehen längst bereit.

„Ich begrüße die heutige Entscheidung des Kulturausschusses, dem Freien Fernsehen FS1 zumindest 10.000 Euro als Startsubvention zu vergeben. Es kommt reichlich spät - und es ist nicht genug. Und es ist schade, dass das Land seinen Teil der Kofinanzierung - trotz mehrfacher positiven Zusagen - nicht auf die Reihe bringt", so Barbara Sieberth, Bürgerlisten-Gemeinderätin im Kulturausschuss.

„Wir alle kennen und schätzen die Radiofabrik und ihre Arbeit. Menschen aus der ganzen Stadt, aus vielen verschiedenen Hintergründen sind SendungsmacherInnen., setzen sich mit aktuellen und eigenen Themen auseinander, lernen Radiotechnik, werden zu MedienkennerInnen. Um nichts anderes geht es bei FS 1. Nur das zum Ton nun auch Bild dazu kommt".

Zum Finanzierungshintergrund:

Den weitaus größten Teil der notwendigen Förderungen für das Projekt hat der Bund bereits zugesagt (Nichtkommerzieller Rundfunkfonds). Gekoppelt ist die Auszahlung aber an die Unterstützung von Stadt und Land Salzburg, da der Fonds keine Infrastrukturkosten übernimmt.

Zur Gesamtsumme von etwa 300.000 Euro Jahresbudget müsste das Land also 50.000 Euro beitragen, die Stadt 40.000. Die Stadt hat mit dem heutigen Beschluss für das 4. Quartal 2011 ihren Beitrag freigegeben. Vom Land gibt es bis heute keine Zusage.

Ich fordere die Zuständigen in der Landesregierung auf, am gemeinsamen Ziel zu arbeiten und eine gemeinsame Finanzierung aufzustellen. Das Landesbudget wird nicht daran scheitern, ob das Community TV 50.000 Euro bekommt oder nicht. Und da offensichtlich alle das Zustandekommen des ersten freien Fernsehens in Salzburg interessiert sind, müssen nun endlich auch finanzielle Zusagen kommen", so Sieberth.„Dass die Arbeitsgemeinschaft rund um FS 1 die bereits überwiesenen (!) Bundesmittel mangels Kofinanzierung zurück schicken muss, ist peinlich und vergeudete Energie auf vielen Seiten."

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