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WLAN raus aus städtischen Klassenzimmern

02.06.2011Natur und Umwelt: Mobilfunk

Aufklärungskampagne für Kinder und Jugendliche gefordert

Schon seit Jahren gibt es Hinweise, dass nicht ionisierende Strahlung wie sie von Mobilfunk (Handys, DECT, WLAN etc.) ausgeht, ein Gesundheitsrisiko darstellt. Die Symptome reichen von Unruhe, Unwohlsein, Kopfschmerzen, Hyperaktivität bis hin zum Verdacht auf Verursachung von Krebs.

Das Krebsrisiko wurde nun erstmals auch durch die WHO bestätigt. Vor allem jene Personen, die über viele Jahre mehr als 30 Minuten mit dem Handy telefonieren sollen einem erhöhten Risiko für ein Gliom, einem bösartigen Hirntumor ausgesetzt sein.

Auch der Europarat hat in dieser Woche eine Resolution verabschiedet, die eine Reduzierung der Strahlenbelastung, vor allem aber die Verbannung von WLAN (ähnliche Technologie wie Handy) aus Schulen fordert.

Computer haben einen wichtigen Platz im Schulalltag. Die Bürgerliste hat die Installierung von WLAN wegen gesundheitlicher Bedenken in Schulen von Anfang an kritisiert. Nachdem jetzt sogar der Europarat eine Verbannung dieser Technologie fordert, ist es Zeit zu handeln. BM Heinz Schaden als zuständiger Ressortpolitiker muss dafür Sorgen, dass Funktechnologie durch kabelgebundene Netzwerke ersetzt wird, will er sich nicht des Vorwurfs einer bewussten Gefährdung unserer Kinder aussetzen", fordert Bürgerlisten-Gemeinderat Bernhard Carl.

Aber nicht nur in der Schule sind Kinder und Jugendliche elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt, sondern auch in ihrem Alltag. Handys sind aus der Kommunikation nicht mehr weg zu denken, WLAN gibt es sogar an der Salzach. Umso wichtiger ist es, dass über die Risiken dieser Technologie aufgeklärt wird. Von der WHO wird empfohlen, Mobilfunktelefonate möglichst kurz zu halten, Headsets zu verwenden und eher SMS zu schreiben.

Offenbar bekommen jene Menschen, die schon früh Hinweise auf mögliche Gesundheitsfolgen ernst genommen haben und entsprechende Vorsicht gefordert haben Recht. Es ist jetzt höchste Zeit besonders in Schulen Kinder und Jugendliche über die Risiken aufzuklären. Der Stadt Salzburg soll dazu eine entsprechende Informationskampagne starten", so Carl, Gesundheitssprecher der Bürgerliste abschließend.

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