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Erneuerbare Energie: Rückschläge statt Fortschritte

11.05.2011Planung: Stadtplanung

Seit 1994 gibt es einen Beschluss des Gemeinderates, bei allen Neubauten erneuerbare Energie zu verwenden. Dieser wird derzeit ignoriert, kritisiert Gemeinderätin Ulrike Saghi.

Bei Neubauten und Adaptierungen von öffentlichen Gebäuden in der Stadt werden Sonnenkollektoren zur Warmwasseraufbereitung installiert: So lautete der Beschluss des Gemeinderates aus dem Jahr 1994. „Vor 17 Jahren waren wir wesentlich weiter, als wir heute sind. Die Energiepolitik der Stadt erleidet ständig Rückschläge", kritisiert Gemeinderätin Ulrike Saghi die jüngsten Entwicklungen.

„Zuletzt wurde sowohl bei der Neuerrichtung einer Schwimmhalle beim Aya-Bad als auch beim Messezentrum dieser Beschluss einfach ignoriert. Ich glaube die zuständige Baustadträtin wusste bis vor kurzem überhaupt nichts davon, dass diese Entscheidung existiert. Anstatt auf erneuerbare Energieträger zu setzen und die Schwimmhalle mit Photovoltaikanlagen auszustatten, wird mit dem Hinweis auf einen Fernwärmeanschluss, die ja mit fossiler Energie bzw. Erdgas arbeitet, jede Diskussion über alternative Energieträger abgewürgt", so Saghi.

In der Vergangenheit hat die Stadt sowohl bei den Kindergärten, bei der thermischen Sanierung von Wohnungen oder auch dem Bau des Kongresszentrums auf erneuerbare Energieträger gesetzt, also solare Warmwasseraufbereitung oder eine Photovoltaikanlage installiert.

„Wir müssen bei allen Neubauten und Sanierungen unsere eigenen Beschlüsse umsetzen und damit in der Energiepolitik Vorbildfunktion für andere Bauträger haben", fordert Saghi eine konsequente Vorgangsweise im Sinne des Klima- und Umweltschutzes.

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