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Padutsch: „Drei Viertel aller Verkehrsteilnehmer am Rudolfskai sind Busgäste!"

15.12.2011Planung: Verkehr

Nach Dringlichkeitsantrag zu Rudolfskai und Busvorfahrt Nonntaler Hauptstraße wird nun Ermittlungsverfahren gestartet.

Stadtrat Johann Padutsch hat gestern nach intensiven Besprechungen mit Verkehrsexperten eine neue Fahrspurregelung am Rudolfskai (zweispurig von Mozartsteg bis Rudolfsplatz) und auch zweispurig durch die Rienzner-Kurve (dafür eine Vorfahrtsampel für Busse) vorgelegt.

Im heutigen Planungsausschuss wollte eine Mehrheit aus SPÖ, ÖVP und FPÖ mit einem Dringlichkeitsantrag zur früheren Regelung am Rudolfskai zurückkehren und die Busvorfahrt in der Nonntaler Hauptstraße ebenfalls kippen.

Dazu Stadtrat Padutsch: „Ich werde jetzt das dafür rechtlich notwendige Ermittlungsverfahren (Anmerk.: übertragener Wirkungsbereich) einleiten. Wenn alle Daten und Fakten auf dem Tisch liegen, werde ich mit den Unterlagen wieder in den Planungsausschuss gehen."

Zum Rudolfskai/Riezner-Kurve:

Die Verkehrsentwicklung am Rudolfskai rechtfertigt eine Busampel (wie in der Imbergstraße) vor der Rienzner-Kurve allemal: So betrug die Anzahl Zahl der KFZ 1998 9.697 Fahrzeuge in 12 Stunden (tagsüber), 2010 waren es 11.649 Fahrzeuge im selben Zeitraum. Das entspricht einer Steigerung von knapp 20 Prozent. Die Anzahl der Linienbusse ist im gleichen Zeitraum um 60 Prozent (von 327 auf 559) gestiegen. Eine Fahrgastzählung hat ergeben, dass täglich 44.000 Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln am Rudolfskai unterwegs sind, das entspricht einem Anteil von fast 75 Prozent aller Verkehrsteilnehmer.

Padutsch: „Das heißt am Rudolfskai sind etwa drei Viertel der VerkehrsbenützerInnen Busgäste, das sind 44.000 Personen. Als Verkehrsstadtrat muss ich schauen, dass ich diese drei Viertel nicht einfach im Stau stehen lasse!"

Zur Busvorfahrt in der Nonntaler Hauptstraße:

Es gibt einen aufrechten Regierungsbeschluss des Landes, der sich an die Bezirksverwaltungsbehörden, das ist für die Landesstraßen in der Stadt (wie die Nonntaler Hauptstraße) der zuständige Stadtrat in Vertretung des Bürgermeisters, richtet, der da lautet:

Dem öffentlichen Verkehr ist in der Stadt Salzburg und den Umlandgemeinden technisch und rechtlich der Vorrang einzuräumen. Die (...) in Betracht kommenden Bezirksverwaltungsbehörden (BH Salburg Umgebung, Bürgermeister der Stadt Salzburg) werden angewiesen, bei widerstreitenden Verkehrsinteressen grundsätzlich den öffentlich Verkehr zu bevorzugen."

Für Padutsch ist die Sache rechtlich klar: „Ich kann diese Weisung nicht einfach ignorieren, sondern muss auf Grundlage der Gesetze handeln und das tue ich auch. Von der Busvorfahrt im Nonntal profitiert schließlich auch der Verkehr über die Nonntaler Brücke - und dort fahren 13 innerstädtischen Buslinien und sechs regionale! Wir werden nun ein Ermittlungsverfahren einleiten, das heißt Zahlen und Fakten zu den Verkehrsströmen im Nonntal , der Alpenstraße, der Nonntaler Brücke bis hin zur Ederkreuzung noch einmal zusammenfassen, analysieren und dann dem Ausschuss vorlegen."

 

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