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Mehr Platz zum Einreihen: Busspur Rudolfskai wird adaptiert

27.04.2011Planung: Verkehr

Sperrlinie kürzer, Beschilderung durchgängig - Neue Zufahrt Basteigasse geplant

Die neue Verordnung hat Stadtrat Johann Padutsch bereits unterschrieben. Die Umsetzung erfolgt in den kommenden Tagen. Mit einer kurz- und einer mittelfristigen Lösung will der Planungsressortchef die Irritation mancher Autofahrer am Rudolfskai beenden.

Nach dem Kurvenbereich wird die Markierung entfernt. Ab der Ausfahrt Barmherzige Brüder gibt es damit eine freie Entflechtungsstrecke, über die man sich künftig in alle weiterführenden Fahrspuren einreihen kann. Der dafür zur Verfügung stehende Straßenbereich wird annähernd verdoppelt", sagt Padutsch. Viele Autofahrer hatten ja mit dem relativ kurzen Abschnitt, auf dem die Fahrspur legal gewechselt werden konnte ein Problem.

An der Ausfahrt Basteigasse komme auch das Busspur-Ende Schild hin. Der rechte Fahrstreifen ist damit zweifelsfrei eine Busspur. StVO-konform sei das bis auf Weiteres gestattete Zufahren zum Parkplatz Basteigasse via Busspur. Dieses Privileg sei „vielleicht ungewöhnlich, aber im Sinne der Verkehrssicherheit (kein Spurenwechsel im Kurvenbereich) und durch oberstgerichtliche Erkenntnisse gedeckt".

Mittelfristig will der Planungsstadtrat die Situation weiter vereinfachen: „Wir arbeiten daran, dass die Zufahrt zum Parkplatz Basteigasse künftig über die Sebastian-Stief-Gasse erfolgen kann. Ich rechne mit einer möglichen Umsetzung in den nächsten drei Monaten." Dann würde die Busspur bis auf Höhe Ausfahrt Barmherzige Brüder ausschließlich dem ÖV vorbehalten sein.

ÖV profitiert massiv von Verlängerung

Bereits jetzt haben wir von den ÖV-Betreibern ausschließlich positive Rückmeldungen. Jeder hier verkehrende Obus spart sich im Schnitt drei Minuten Stauzeit pro Tag. Das sind laut Direktor Mackinger insgesamt über zwei Stunden kürzere Fahrzeiten. Auch Postbus und Albus melden deutlich verbesserte Pünktlichkeit und gesteigerte Verkehrssicherheit!", betont Padutsch.

Stichwort Sicherheit: Auslöser für die Busspur-Verlängerung war die Straßenverkehrsordnung. Die ursprünglich im Kurvenbereich markierten drei Spuren wiesen nämlich „Unterbreite" auf, und entsprachen somit nicht dem Stand des Gesetzes. Die Situation in der auch als Rienzerkurve bekannten Doppelkurve wurde also rechtlich saniert, damit in erster Linie die Verkehrssicherheit erhöht und zudem der ÖPNV deutlich beschleunigt.

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