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Das Bild von Salzburg - die Vermarktung geht weiter!

26.04.2011Planung: Altstadt

Nachdem die erste Baustellenummantelung am Rathaus ohne Genehmigung angebracht wurde, musste das riesige Bild mit einem roten Cabrio samt Festungshintergrund wieder entfernt werden.

Seit Tagen prägt nun eine neue Fassadenummantelung das Rathaus salzachseitig, einen der prominentesten Ansichtsplätze der Altstadt. Wenngleich das eigentliche Werbesujet - das ebenfalls ein Auto umrahmt von einer Fassadennachbildung zeigt- kleiner und damit etwas verträglicher als die ursprüngliche Cabrioversion geworden ist, zeigt sich Haller, die die ursprüngliche Gestaltung heftig kritisiert hat, über die fantasielose Werbegestaltung inmitten der Altstadt von Salzburg enttäuscht.

Man hätte bei der Ausschreibung der prominenten Werbefläche von Seiten der Stadt als Eigentümerin von der Werbefirma durchaus verlangen können, dass beispielsweise junge Salzburger Künstler und Künstlerinnen die Gestaltung der Fläche übernehmen, so Haller weiter. Sie kritisiert, dass die Stadt / SIG als Eigentümerin und Bauherrin keinerlei Vorgaben an die Werbefirma gemacht hat, wie die Gestaltung aussehen soll.

Nach dem unrühmlichen Beispiel Rathaus droht die nächste Verramschung: Der Mozartsteg wird ab Juni renoviert und ebenfalls mit einer Baustellenummantelung versehen. Nachdem der Vorschlag der Bürgerliste, die Baustellenumhüllung wie in den 1990iger Jahren künstlerisch zu gestalten, von den übrigen Fraktionen abgelehnt wurde, fordert Haller für den Mozartsteg zumindest eine angemessene Werbegestaltung.

Es darf nicht so sein - wie beim Rathaus, dass die Werbefläche einfach an eine Werbefirma vergeben wird ohne, dass die Stadt als Eigentümerin der Fläche Vorgaben zur Gestaltung macht", ist Haller überzeugt. Sie verlangt von der zuständigen Ressortchefin Schmidt (ÖVP) mehr Verantwortung im Umgang mit der Vergabe von Werbeflächen in der Altstadt.

Anstelle einer Verramschung um jeden Preis, bedarf es gerade beim Mozartsteg inmitten des Weltkulturerbes einer angemessen Gestaltung der Baustellenummantelung, die auch dann ,wenn es sich um ein Werbesujet handelt, künstlerisch gestaltet sein kann", so Haller weiter, die sich nicht generell gegen Werbesujets bei Baustellenummantelungen in der Altstadt stellt.

Denn Kunst und Werbung müssen sich nicht ausschließen", ist Haller nach wie vor überzeugt.

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