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WLAN an der Salzach: Stadt sollte Strahlung minimieren, nicht erhöhen

12.04.2011Natur und Umwelt: Gesundheit

Sogenannte hot spots für Empfang von WLAN werden die Strahlenbelastung in der Stadt noch erhöhen. Gerade Jugendliche und Kinder sollten sich laut Experten keiner intensiven Strahlung aussetzen, warnt BL-Gemeinderat Bernhard Carl.

An der Salzach und im Mirabellgarten errichtet die Stadt mehrere sogenannte hot spots, also Orte, an denen jede/r eine Gratis-Internetverbindung nutzen kann, wer möchte auch viele Stunden lang. Die Meinungen der Strahlenexperten dazu sind einhellig: Der Umweltmedizinier des Landes und Strahlungsexperte Gerd Oberfeld etwa rät WLAN oder UMTS/HSPDA Verbindungen generell nach Möglichkeit zu vermeiden und wenn, dann Notebooks nicht direkt auf den Oberschenkeln aufzulegen, weil dann die stärkste Strahlung unmittelbar in einem sehr sensiblen Bereich wirkt.

Auch der Oberste Sanitätsrat (eine Bundeseinrichtung) empfiehlt vor allem Kindern und Jugendlichen, sich keiner allzu langen Mobilfunkstrahlung auszusetzen:

Im Hinblick auf die zahlreichen noch offenen Fragen sollte generell auf einen vernünftigen Umgang mit Handys geachtet werden, der auf eine sinnvolle Nutzung abzielt und unnötige Exposition vermeidet. Dies gilt insbesondere für Kinder und Jugendliche, da diese über ihre Lebenszeit vorhersehbar länger exponiert sein werden und die organspezifische Exposition durch anatomische und entwicklungsphysiologische Unterschiede in bestimmten Geweben höher sein kann als beim Erwachsenen."

Angesicht der noch immer ungeklärten Langzeitwirkungen von Strahlen im Zusammenhang mit Mobiltelefonie und mobiler Datenübertragung halte ich es nicht für sinnvoll, wenn die Stadt zusätzliche Zonen mit jedenfalls tagsüber permanenter Strahlung einrichtet. Wir brauchen keine sogenannten hot spots, sondern einen risikobewussten Umgang mit Handy und WLAN-Verbindungen. Das Credo der Stadt sollte im Sinne der Gesundheit sein: Weniger ist mehr!", fordert Carl ein Umdenken und Rücksichtnahme vor allem auf Kinder und Jugendliche, die sich noch in der körperlichen Entwicklung befinden.

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