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Die Realität ins Gegenteil verkehrt: Burgstaller erweist kritischer Öffentlichkeit einen Bärendienst

04.04.2011Kultur

Der Schweizer Globalisierungskritiker und ehemalige UNO-Sonderbotschafter Jean Ziegler darf nicht zum Festspielpublikum sprechen. LH Burgstaller will ihn „schützen". Wer schützt uns vor so einer Kulturpolitik, fragt BL-Kultursprecher Bernhard Carl.

„Die Aussage von Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, sie wolle Jean Ziegler vor Vorwürfen schützen, ist eine glatte, und wie ich behaupte, bewusste Umkehrung der Realität: Genau durch ihre Ausladung hat sie diese Vorwürfe erst in den Mittelpunkt gerückt. Sie beschädigt damit den Ruf Jean Zieglers und jenen der Festspiele. Glaubt Burgstaller wirklich, die Öffentlichkeit verträgt keine Diskussion um die Auswirkungen des Kapitalismus und die Macht der Kunst?

Mit der von ihr nicht argumentierbaren Ausladung des Schweizers hat die Landeshauptfrau den Festspielen, Salzburg und allen kritisch denkenden Menschen einen Bärendienst erwiesen. Sie schützt nicht Ziegler vor ungerechtfertigten Vorwürfen, sondern sie „schützt" die Öffentlichkeit vor kritischen Gedanken. Bleibt die Frage: Wer schützt uns vor so einer Kulturpolitik?"

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