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Watchgroup gegen sexistische und diskriminierende Werbung vor Gründung

30.03.2011Frauen: Frauenförderung und Gleichstellung

„Die im Herbst 2010 von mir geforderte Watchgroup gegen Sexistische Werbung wird in den kommenden Wochen gegründet und ihre Arbeit beginnen", berichtet Gemeinderätin Barbara Sieberth, Sprecherin der Grünen Frauen.

Unter der Mitwirkung der Plattform Menschenrechte und des Frauenbüros Salzburg wurde auch im Rahmen der Menschenrechtsstadt Salzburg eine solche Maßnahme vorgeschlagen.

Somit werden jene Kräfte gebündelt, die dem Sexismus vor allem bei Werbung und im öffentlichen Raum nicht länger tatenlos zusehen wollen. Erste Schritte werden sein, die Watchgroup zusammen zu stellen und konkrete Ziele, Arbeitsweisen und Spielregeln zu definieren. Die Vorbilder in Graz und Wien bieten dazu schon Erfahrungswerte, auf denen wir aufbauen können."

Anlassfälle gab es zuletzt genug, etwa rund um den Aufdruck einer nackten Frau auf dem Schaufenster eines Dart-Lokals in der Ignaz Harrer Straße, das Plakat des „Egger-Lienz"-Heimfestes vergangenen Monat, auf dem das Sujet einer „Grabschhand beim Hintern" zu sehen war. Ein anderes Beispiel von sexistischer Werbung aus der Wintersaison ist die „Kneissl"-Werbung, wo Ski die nackten Brüste einer Frau bedecken, der Kopf aber mit Mütze und Schibrille durchaus „angezogen" ist und der winterlichen Ausrüstung entspricht.

Warum Engagement hier wichtig ist?

In der Politik rund um die Gleichstellung von Frauen und Männern hakt es nicht mehr so sehr an rechtlichen Ungleichstellungen oder Konzepten, wie es funktionieren könnte. Nein, in den Köpfen der Menschen sitzen immer noch die stereotypen Vorstellungen von männlich und weiblich ist fest. Weiblich soll sein sexy, schlank, schutzbedürftig, um Familie bemüht, im Haushalt aktiv. Die männlichen Klischees reichen von stark, muskulös bis hin zu beschützend, technisch versiert, das Familienoberhaupt. Das ließe sich auf beiden Seiten entsprechend fortsetzen", so Sieberth.

„Wie sich das dann in der Realität niederschlägt ist vielfach belegt. Frauen verdienen weniger als Männer, Frauen finden sich seltener in Führungspositionen, Frauen haben weniger Teilhabe als politische Entscheidungsträgerinnen, Frauen entscheiden sich kaum für technische Berufe, etc."

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