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Aya-Bad: Geplanter Halle fehlt es an Mindeststandards für Schul- und Schwimmsport

30.03.2011Planung: Stadtplanung

KO Hüttinger: „So kann das Projekt nicht umsetzt werden. Die Bürgerliste wird sich für eine angemessene Lösung unter größtmöglicher Schonung des Baumbestandes einsetzen!"

Die vor zehn Tagen vorgelegten Pläne für die Errichtung einer Schwimmhalle auf dem Gelände des Aya-Bades in der Alpenstraße bezeichnet Bürgerlisten-Klubobmann Helmut Hüttinger als „Diskussionsgrundlage, die noch vieler Verbesserungen bedarf". In der im Amtsbericht vorgeschlagenen Form kann das Bad jedenfalls nicht umgesetzt werden.

„Wir werden uns für eine angemessene architektonische und städtebauliche Lösung unter größtmöglicher Schonung des Baumbestandes einsetzen", so Hüttinger.

Im Detail heißt das:Eine neue Schwimmhalle muss mit möglichst hoher Energieeffizienz und unter Verwendung erneuerbarer Energie (Solarenergie und Photovoltaik) ausgerüstet werden. Angesichts der aktuellen Situation, in der Energiesparen und Energieeffizienz tragende Rollen in der Energiepolitik zukommen, muss gerade die öffentliche Hand diese Prinzipien berücksichtigen und umsetzen.

Um den Bedürfnissen des Schul- und Schwimmsportes gerecht zu werden, fehlen der geplanten Schwimmhalle noch wesentliche Elemente: Nämlich acht Bahnen statt der geplanten sechs, ein Becken mit 1,8 Meter Tiefe, ein 1- und 3-Meter-Sprungbrett, ein Lehrschwimmbecken sowie ausreichende Aufenthaltsflächen rund ums Becken und ausreichende Garderoben.

Außerdem muss sichergestellt werden, dass eine angemessene architektonische und städtebauliche Lösung unter Schonung des alten Baumbestandes umgesetzt wird. Ein Billigstbau, dem überdies mehrere große alte Bäume zum Opfer fallen, kommt nicht in Frage!

Um diesen Mindeststandards einer Halle für den Schul- und Schwimmsport gerecht zu werden, wird die Bürgerliste am kommenden Montag entsprechende Anträge im Stadtsenat einbringen.

Denn im vorgelegten Amtsbericht findet sich derzeit kein Energiekonzept und auch der barrierefreie Zugang zum Bad wurde lapidar als „Zusatzwunsch" abgetan, der „mit dem vorgegebenen Kostenrahmen nicht abzudecken" ist. „Barrierefreiheit ist kein Zusatzwunsch, sondern Planungsvoraussetzung für die Neuerrichtung eines öffentlichen Schwimmbades", stellt Hüttinger klar.

Diese Schwimmhalle soll für die kommenden Jahrzehnte als Sport- und Ausbildungsstätte dienen, da wird es mit einer Minimallösung nicht getan sein", mahnt Hüttinger eine ehrliche Diskussion zu Bauweise und Funktionalität ein.

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