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Eigenartiges Geschichtsbild von Preuner-Sekretär Bernd Huber neuerlich bestätigt

28.02.2011Demokratie

Warum Vizebürgermeister Preuner mit der Haltung seines Sekretärs kein Problem hat, ist unverständlich.

Der Nachruf von Mag. Bernd Huber auf Oberst Hajo Hermann, in dem er diesen als „tadellosen Soldaten, der zeitlebens ein aufrechter und gerader Mensch geblieben ist" obwohl dieser laut dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands „eine zentrale Position in der rechtsextremen und neonazistischen Szene" eingenommen hat, wird von seinem Chef, Vizebgm. Harald Preuner, offenbar als harmloses Missverständnis eingeordnet.

Würde diese Geschichte alleine stehen, könnte man vielleicht noch von eben einer anderen Perspektive auf den zweiten Weltkrieg und der Unwissenheit des Verfassers ausgehen. Allerdings hat es auch in der Vergangenheit schon Aussagen von Mag. Huber gegeben, die zumindest ein eigenartiges Verhältnis zur Geschichte des zweiten Weltkriegs und zum Nationalsozialismus vermuten lassen.

Mag. Huber hat der Bürgerliste vor ca. zwei Jahren in einer E-Mail unterstellt, GR-Kollegin Inge Haller sei mit ihrer Kritik an der fehlenden Kommentierung der Skulpturen von Josef Thorak im Mirabellgarten an deren Beschädigung durch Unbekannte beteiligt.

Und auch der Antrag von Bernhard Carl, Kriegerdenkmäler und deren Inschriften entsprechend wissenschaftlich zu bewerten und möglicherweise mit Erläuterungen zu ergänzen, um nach folgenden Generationen ein differenziertes Geschichtsbild zu ermöglichen habe zu Vandalismusschäden geführt.

Die jüngsten Vorfälle in Zusammenhang mit dem Nachruf auf den deutschen Oberst sind also kein Einzelfall. Herr Huber hat offenbar wirklich Schwierigkeiten damit, den Nationalsozialismus mit seinen Angriffskriegen und Verbrechen richtig ein zu ordnen. Eine kritische Auseinendersetzung mit der Geschichte scheint in seinem Weltbild keinen Platz haben zu dürfen. Warum Vizebürgermeister Preuner an einem Mitarbeiter mit so einer Geisteshaltung festhält ist für mich unverständlich und wirft ein eigenartiges Bild auf ihn selbst", sagt Gemeinderat Bernhard Carl.

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