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Bürgerliste kritisiert die Verwendung des Mozartstegs als Werbefläche zum Spottpreis

25.01.2011Kultur: Kulturprojekte

Mozartsteg-Sanierung im Bauausschuss beschlossen. KO Helmut Hüttinger fordert: „Eine dem Weltkulturerbe Salzburg angemessene Baustellen-Umhüllung muss der Stadt etwas wert sein!"

In der heutigen Sitzung des Bauausschusses wurde der von Baustadträtin Claudia Schmidt vorgelegte Grundsatzamtsbericht zur Sanierung des Mozartsteges einstimmig beschlossen. Der Steg soll zwischen Mai und September des heurigen Jahres mit einem Kostenaufwand von 1,5 Millionen Euro saniert werden. Darüber herrscht Einverständnis.

Kontrovers hingegen verlief die Diskussion über die vorgeschlagene Vermarktung der Baustellenummantelung für Werbezwecke. Um den Spottpreis von 20.000 Euro soll an einem der wohl prominentesten Ansichtsplätze der Salzburger Altstadt für die geplante 4 ½ -monatige Bauphase während der touristischen Hochsaison der Mozartsteg als Werbefläche dienen.

Der Vorschlag der Bürgerliste, die Baustellenummantelung künstlerisch gestalten zu lassen, fand bei den anderen Fraktionen kein Gehör. Zur Erinnerung: Bei der letzten umfassenden Sanierung des Mozartsteges in den Jahren 1992/93 wurde eine künstlerisch gestaltete Umhüllung des Mozartsteges angebracht, die damals durchaus positives Aufsehen erregte.

Heute will die Stadt um einen im Verhältnis zu den Baukosten geradezu lächerlich erscheinenden Betrag von 20.000 Euro den Mozartsteg verramschen.

Klubobmann Helmut Hüttinger fordert deshalb vor allem ÖVP-Stadträtin Claudia Schmidt und die SPÖ nochmals dringend auf, über eine dem Weltkurerbe Salzburg angemessene Baustellenumhüllung nach zu denken und den Vorschlag der Bürgerliste, eine künstlerische Gestaltung zu wählen, zu unterstützen.

Es kann doch nicht sein, dass den Salzburger Stadtpolitikern von SPÖ, ÖVP und FPÖ des Altstadtbild während einer ganzen Sommersaison so wenig wert ist, dass einer der prominentesten Aussichtsplätze um 20.000 Euro an eine Werbefirma verschachert wird", appelliert Hüttinger an die anderen Fraktionen.

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