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Strubergassensiedlung: Bürgerlistenantrag für Generalsanierung statt Stückwerk beschlossen

20.01.2011Soziales: Wohnen

Thermische Sanierung und den Anbau von Balkonen: So sah der Amtsvorschlag für eine Teilsanierung der Strubergassensiedlung aus.

Dieser Vorschlag greift viel zu kurz, die Häuser müssen generalsaniert und in einen zeitgemäßen Zustand gebracht werden", stellt Ulrike Saghi, Vorsitzende des Sozialausschusses, klar. Darauf haben sich heute Bürgerliste, ÖVP und FPÖ gegen die Stimmen der SPÖ im Sozialausschuss geeinigt. Die SPÖ hat sich mit ihrer Plakatkampagne im vergangenen Sommer öffentlich verrannt und kann nun nicht einmal mehr einer zeitgemäßen Lösung zustimmen.

19 Millionen Euro hätte die Teilsanierung gekostet. „Trotz dieser enormen Investitionssumme wären ganz wesentliche Sanierungsmaßnahmen damit nicht abgedeckt: Keine Barrierefreiheit, keine Lifte, Balkone nur für einen Teil der Wohnungen und zu kleine und suboptimale Wohnungsgrundrisse", so Saghi. Sowohl die SIG, als auch die Finanzabteilung der Stadt haben ein Gesamtsanierungskonzept eingefordert. Denn allein die Berechnungen zu den Kosten von 387 Balkonanbauten zwischen Ressort und KgL (Kommunale gswb Liegenschaftsverwaltung) klaffen um fast eine Million Euro auseinander, nämlich 1,7 Mio. Euro bzw. 2,6.

Außerdem berücksichtigt der Amtsvorschlag nur die Strubergassensiedlung und nicht die angrenzenden Häuser der Rosegger- und Ignaz-Harrer-Straße. Wenn die Stadt für die Sanierung viel Geld in die Hand nimmt, was unbestritten notwendig ist bei Häusern aus den 50-er Jahren, dann muss das gleich so gemacht werden, dass nicht in wenigen Jahren nächste Maßnahmen für Sanierungen notwendig sind. Da hilft nur der Blick auf das Ganze, gerade jetzt, wo das Stadtwerkeareal ohnehin neu bebaut wird, muss es entsprechende Planungen auch für die Wohnanlagen Rosseggerstraße und Ignaz-Harrer-Straße geben", erläutert Saghi die Notwendigkeit eines Generalsanierungsplanes. Wenn das auf Grund des angespannten Investitionsbudgets von der Stadt selbst nicht geleistet werden kann, dann ist eine Baurechtsvergabe an gemeinnützige Wohnbauträger ins Auge zu fassen. Damit kann eine zeitgemäße Wohnanlage entstehen und das Budget der Stadt entlastet werden.

Innerhalb der kommenden drei Monate soll den gemeinderätlichen Gremien nun ein neuer Amtsbericht, mit einem umfassenden Rahmenplan für eine nachhaltige Generalsanierung der Struber¬gas¬sensiedlung und der Wohnanlage Ignaz-Harrer-Straße/Roseggerstraße, vorgelegt werden.

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