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2. Interkultureller Grüner Frauenbrunch - Auftakt 100 Jahre Frauentag

17.01.2011Frauen: Frauenförderung und Gleichstellung

Über 100 Frauen sind der Einladung der Grünen Frauen gefolgt und wollen auch 100 Jahre nach dem ersten Frauentag die Wahl haben: auf ein selbstbestimmtes Leben.

Der Frauentag, an dem sich das Jubiläum 100 Jahre Frauentag orientiert, fand am 19. März 1911 statt - und wollte unter anderen Forderungen der Einführung des aktiven und passiven Wahlrechts mehr Druck und Öffentlichkeit verleihen.

„Dieser Frage des Wahlrechts sind auch wir bei unserem 2. Interkulturellen Frauenbrunch nachgegangen. Wie sehr haben wir Frauen, mit unseren verschiedenen Hintergründen, sei es zugewandert, einheimisch, reich, arm, mit Universitätsabschluss oder Hauptschulabschluss, mit Kindern oder ohne, wir sehr haben wir Frauen heute tatsächlich die Wahl, unser Leben selbstbestimmt zu leben?", fragt Barbara Sieberth, Sprecherin der Grünen Frauen und Bürgerlisten-Gemeinderätin.

 „Wir haben es sicher nicht gewählt, rund ein Viertel weniger zu verdienen wie Männer. Wir haben es sicher nicht gewählt, dermaßen unterrepräsentiert zu sein in der obersten Führungsebene. Und viele der „weiblichen" Rollen, die von uns immer noch stereotyp gefordert werden, sind nicht von uns gewählt. Und wie schwer es ist, diese nicht gewählten Hürden zu überwinden, zeigen die langjährigen Bemühungen der verschiedenen Frauenbewegungen der letzten 100 Jahre."

Ziel des Frauenbrunches war es, einen Raum zu bieten, in dem Frauen mit verschiedenen Anliegen sich austauschen, ihre Initiativen vorstellen und weitere Mitstreiterinnen finden können. Zahlreiche Projekte aus den Bereichen Integration, Frauenpolitik, Bildung wurden vorgestellt. Viele Teilnehmerinnen nutzen die Möglichkeit, den anwesenden Grün-Politikerinnen ihre politischen Forderungen mit auf den Weg gegeben.

Dass über 100 Frauen sich aktiv beteiligt haben ist bezeichnend für die Notwendigkeit einer offenen Kommunikation und der Einbeziehung von Frauen aus allen Lebenslagen", resümiert Sieberth zufrieden über den Erfolg des Treffens und fügt hinzu: „Fazit ist, wir müssen weiterhin um unser Wahlrecht kämpfen und die Kräfte dafür müssen sich bündeln, sonst geht da nichts weiter."

 

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