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Sylvester: Schluss für private Knallerei

10.01.2011Natur und Umwelt: Umweltschutz

Ein Ende der Erlaubnis, zu Sylvester fast überall in der Stadt Feuerwerkskörper zünden zu dürfen, fordert Bürgerlisten-Gemeinderat Bernhard Carl.

„Ein fröhliches Fest kommt auch ohne eigene Knallkörper zustande. Es gibt genug gute Gründe, mit dieser Unsitte aufzuhören":

  • Die Feuerwerke sind Geldverschwendung: Über 10 Millionen Euro werden in Österreich allein zwischen Weihnachten und Sylvester für Knallkörper und Raketen ausgegeben. Geld, das wörtlich verpulvert wird.
  • Das Verletzungsrisiko: Jedes Jahr wieder gibt es österreichweit etwa 300 - zum Teil auch schwer verletzte - Personen.
  • Ruhestörung: Was für die einen ein Fest ist, ist für nicht wenige eine Qual. Gerade Kleinkinder und ältere Menschen, aber auch Haustiere, haben unter der Knallerei zu leiden.
  • In den umliegenden Grünräumen apert jetzt der entsprechenden Böller- und Raketenmüll aus, der zum einen nicht gerade ästhetisch ist, zum anderen jahrelang nicht verrotten und so eine weitere Belastung für die Umwelt darstellt.
  • Es ist an sich, alleine schon aus den genannten Gründen, verboten. Per Verordnung kann der Bürgermeister dieses Verbot aufheben. Und das machen auch beinahe alle Bürgermeister in Österreich. Nicht aber zum Beispiel in Graz und Leoben (Steiermark), wo die Feuerwerke der Stadt erlaubt, private Feuerwerke aber im gesamten Ortsgebiet verboten sind. Auch anderswo, etwa in der Millionenstadt Paris, aber auch im deutschen Tübingen, sind private Knallereien verboten.
  • Die Feuerwerke belasten die Umwelt schwer: Im ganzen Jahr sind die Feinstaubwerte in der Stadt nie so hoch wie in diesen zwei Stunden zum Jahreswechsel.

Jetzt ist es an der Zeit für den nächsten Jahreswechsel vorzusorgen und ein Umdenken einzuleiten. Für die Stadt Salzburg reicht ein von Profis auf der Festung gezündetes Feuerwerk leicht aus, mehr sollte zum Schutz von Menschen, Tieren und Umwelt nicht erlaubt sein. Ich appelliere an den Bürgermeister in Zukunft von der Möglichkeit Gebrauch zu machen, das bestehende Verbot auch als solches zu handhaben", so Carl.

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