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Handymast Aigen: SP und VP überstimmen 1600 BürgerInnen

17.12.2010Planung: Stadtplanung

Nach mehreren Anläufen darf die Mobilkom nun einen 30-Meter-Antennenmasten in Aigen aufstellen. Über 1600 BürgerInnen aus den betroffenen Stadtteilen Aigen bzw. Parsch hatten dagegen unterschrieben.

Trotz der Bürgerbedenken und einer negativen Stellungnahme der Landesumweltanwaltschaft haben SPÖ und ÖVP den Masten am Donnerstag im Planungsausschuss abgesegnet.

30 Meter hoch wird der Handymasten sein und in einer Landschaft mit „parkähnlichem Charakter" südlich der Stegerstraße in Aigen stehen. „Das dort befindliche Landschaftsbild wird geprägt von einer Allee mit alten landschaftsprägenden Bäumen, von zwei als geschützte Landschaftsteile ausgewiesene Baumhecken und von schönen alten Gebäuden aus der Zeit der Monarchie", schreibt die Landesumweltanwaltschaft (LUA) in ihrer Stellungnahme.

Für die LUA ist es deswegen ein klarer Fall: „Auch wenn die Antenne sehr schlank ausgeführt werden soll, bleibt es eine technische Einrichtung (Container samt Tragmast), welche in einer parkähnlichen Landschaft als störend beurteilt werden muss. Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass sich auch ein noch so schlanker 30 Meter hoher Antennenmast harmonisch in die Landschaft eingliedert."

Schade, dass SPÖ und ÖVP den wirtschaftlichen Interessen eines Telekommunikationskonzerns mehr Gewicht beimessen als dem Landschaftsbild in Aigen. Schade vor allem für die mehr als 1.600 Bewohnerinnen und Bewohner, die sich mit ihrer Unterschrift schon seit Jahren gegen den 30-Meter-Masten in ihrer unmittelbaren Wohnumgebung wehren", bedauert Bernhard Carl den Ausgang der Abstimmung im Ausschuss.

Um in Zukunft die Bewilligung von Sendemasten nicht nur vom Landschaftsschutz bzw. Ortsbildschutz abhängig zu machen, fordert er „endlich ein Gesetz vor zum Schutz vor nicht ionisierenden Strahlen. Denn dann können auch die gesundheitlichen Bedenken von AnrainerInnen in so eine Entscheidung konkret aufgenommen werden", so Carl.

 

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