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Padutsch: „Mut für wirtschaftlich sinnvolle Variante hat gefehlt" Kleiner Neubau Paracelsusbad gegen BL beschlossen

03.11.2010Planung: Stadtplanung

BL-Antrag auf Prüfung von Passivbauweise einstimmig angenommen

Im Gemeinderat der Stadt Salzburg ist am Mittwochvormittag unter anderem der Grundsatzbeschluss zum Neubau des Paracelsusbades in der Auerspergstraße gefallen. Stadtrat Johann Padutsch bedauert, dass den Fraktionen letztendlich der Mut für einen Neubau, der den Erfordernissen an modernes Bad entspricht, gefehlt hat.

Alle Experten sagen uns, dass ein Bad mit einem so kleinen Wellness- und Aufenthaltsbereich nicht wirtschaftlich geführt werden kann. Vor 12 Jahren hat die ÖVP beim bereits beschlossenen und fertig entwickelten Badprojekt Bolaring wegen der angeblich zu kleinen Dimension noch geätzt, die Stadt müsse ‚Raus aus der Badewanne'. Jetzt wird uns ein wesentlich kleineres Bad als absolut ausreichend verkauft", wundert sich Padutsch über die Verschiebung der Maßstäbe.„Das Bolaring-Bad, für das es bereits einen Betreiber gab, hätte die Stadt 15 Millionen Euro gekostet. Ein hochmodernes Bad mit einem in Europa noch nie dagewesenen Konzept, mit großem Erlebnisbereich und einem sehr vielfältigem Wellnesbereich wurde dann nicht gebaut, weil die Stadt nicht mehr als 12,5 Millionen Euro ausgeben wollte. Heute wurde ein Bad beschlossen, wo man vom Eingang direkt ins Wasser steigen wird können, weil es kaum Aufenthaltsflächen gibt, und das für 30 Millionen Euro!"

Erfolgreich hat die Bürgerliste die Verwendung höchster ökologischer Standards beim Neubau eingemahnt. In einem Zusatzantrag wurde schlussendlich einstimmig von allen Fraktionen beschlossen ein Energiekonzept für das neue Bad auszuarbeiten. Darin soll eine Passivbauweise geprüft und gerade in Bezug auf die Betriebskosten mit einem konventionellen Bau verglichen werden. Dieses Energiekonzept wird dann wieder dem Gemeinderat zur Abstimmung vorgelegt.

Mit einer Passivbauweise kann die Stadt zum einen Energie sparen, und das in einem Gebäude, das sehr viel für den Betrieb benötigt. Außerdem ist ein öffentliches Hallenbad natürlich ein bau mit Vorbildwirkung. Diese ökologische Bauweise bringt also gleich doppelt Vorteile: für die Umwelt und für die Stadt", so BL-Umweltsprecher Bernhard Carl. „Ich freue mich, dass alle anderen Fraktionen im Gemeinderat diesem Vorstoß gleich zugestimmt haben".

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