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Deutschpflicht und Leumundszeugnis für Wohnungsvergabe ist absurde Idee!

14.10.2010Soziales: Wohnen

Verbesserung der Wohnsituation muss Priorität haben.

Leumundszeugnis und Deutschpflicht als Kriterium für die Vergabe von städtischen Wohnungen bezeichnet die Bürgerliste als "absurde Idee". "Die FPÖ will im Bereich Wohnen Stimmung und Ausgrenzung betreiben! Deutschkenntnisse sind wichtig und für die Integration notwendig. Für den Anspruch auf eine Gemeindewohnung hat die Stadt aber soziale Notwendigkeiten zu berücksichtigen", meint Ulrike Saghi, Vorsitzende des Sozialausschusses, zu den krausen Ideen der Freiheitlichen.

Die Umsetzung solcher Ideen würde weder die schlechte Wohnsituation in manchen Teilen der Stadt verbessern, noch würde sie eine bessere Durchmischung der sozialen Schichten bewirken - doch das sind die zentralen Probleme, die gelöst werden müssen.

"Die Verbesserung der Wohnqualität muss oberste Priorität haben. Begleitende Maßnahmen, die die Integration fördern, sind wichtig und ein Gebot der Stunde. Das sind der Erhalt und Ausbau der Bewohnerservicestellen, unsere Jugendzentren und in manchen Wohnanlagen muss die Stadt wieder über die Einführung von Hausmeistern nach denken."

Die Wohnungsvergaberichtlinie wurde unter freiheitlicher Ressortführung beschlossen. Zudem haben die Freiheitlichen bis jetzt bei allen Wohnungsvergaben im Wohnungsunterausschuss wie im Sozialausschuss mit gestimmt.

"Menschen, die auf günstige und geförderte Wohnungen angewiesen sind, gegeneinander aus- zuspielen, ist jedenfalls alles andere als der Integration dienlich. Im Gegenteil sind konstruktive und zukunftsorientierte Lösungen gefragt", so Saghi.

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