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Schulinvestitionen: Frei werdende Mittel für dringende Erweiterungen verwenden!

08.09.2010Soziales: Kinder und Jugendliche

Einige Volksschulen leiden unter akuter Raumnot. 2,5 Millionen Euro aus Schulinvestitionsprogramm für Adaptierungen bereit stellen. Vor allem für die Nachmittagsbetreuung von über 1.200 SchülerInnen fehlt es an Raum.

Im Schulinvestitionsprogramm 2009 - 2014 der Stadt Salzburg wurden für die Adaptierung von Räumen zur Nachmittagsbetreuung im Dachgeschoss der Andrä-Schulen 2,5 Millionen Euro reserviert. „Diese Mittel werden, wenn die Technische HS im Gebäude St. Andrä an den Standort HS Plainstraße übersiedelt, dort sicher nicht zur Gänze gebraucht, sollten aber unbedingt für den Schulbereich weiter zur Verfügung stehen", fordert Gemeinderat Gernot Himmelfreundpointner.

„Denn Pflichtschulen, die dringend finanzielle Mittel für Sanierungen benötigen, gibt es in der Stadt Salzburg mehr als genug. Aktuell leidet vor allem die Volksschule Itzling unter Raumnot, in der VS Taxham ist der zusätzliche Bedarf bereits absehbar", so Himmelfreundpointner, der selbst als Lehrer tätig ist.

Die VS Itzling platzt bereits jetzt aus allen Nähten. Mit den neuen Wohnbauten in der Schopperstraße und in der Pflanzmannstraße wird sich der Druck noch weiter erhöhen. Die Aufnahme einer weiteren Klasse ist unter den derzeitigen räumlichen Verhältnissen ausgeschlossen. „Der Dachbodenausbau ist ein ganz dringendes Anliegen, das bald in Angriff genommen werden muss", weiß Himmelfreundpointner.

Ähnlich wird sich die Situation in der VS Taxham entwickeln: Durch die geplanten Wohnanlagen auf dem Areal der Struberkaserne und in der Rosa-Hofmann-Straße wird die Wohnbevölkerung erheblich zunehmen. Auch dort wird die Stadt als Schulerhalterin nicht um eine Adaptierung der Räumlichkeiten herumkommen.

„Gerade für die Nachmittagsbetreuung gehört die Raumnot an Salzburgs Pflichtschulen dringend behoben", fordert Himmelfreundpointner. Eine Kritik, die auch im jüngsten Kontrollamtsbericht zur Nachmittagsbetreuung an Schulen so festgehalten wird. Dort heißt es wörtlich:

„Das Kontrollamt stellt zusammenfassend fest, dass in allen Pflichtschulen der Stadt Salzburg, wo Bedarf gegeben ist, die ganztägige Schulform eingeführt wurde, obwohl die Schulen meist über keine eigenen Räumlichkeiten für die Nachmittagsbetreuung verfügten."

Derzeit werden an den Pflichtschulen in der Stadt Salzburg über 1.200 SchülerInnen ganztätig betreut. „Während die Anzahl der PflichtschülerInnen in der Stadt Salzburg in den vergangenen Jahren leicht abgenommen hat, hat sich die Zahl der ganztags betreuten Kinder und Jugendlichen an den Schulen in den vergangenen sechs Jahren mehr als verdoppelt. Hier ist also dringender Handlungsbedarf gegeben", so Himmelfreundpointner.

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