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Sexistische Werbung - entschiedenes nein danke!

06.08.2010Demokratie: Menschenrechte

Die Diskussion um sexistische Werbung ist leider wieder in typischen Bahnen verlaufen. Der Kritik folgt ein polemisches „wir haben andere Sorgen" oder „pudelts euch nicht auf, ist doch eh alles in Butter". GR Sieberth fordert Einführung einer Watchgroup.

„Ja wir haben andere Sorgen, und nein, es ist nicht alles in Butter," stellt Barbara Sieberth, Sprecherin der GRÜNEN Frauen in Salzburg klar.

„In der Politik rund um die Gleichstellung von Frauen und Männern hakt es nämlich nicht mehr so sehr an rechtlichen Ungleichstellungen oder Konzepten, wie es funktionieren könnte. Nein, in den Köpfen der Menschen sitzen immer noch die stereotypen Vorstellungen von männlich und weiblich ist fest. Weiblich soll sein hübsch, schlank, schutzbedürftig, um Familie bemüht, im Haushalt aktiv. Die männlichen Klischees reichen von stark, muskulös bis hin zu beschützend, technisch versiert, das Familienoberhaupt. Das ließe sich auf beiden Seiten entsprechend fortsetzen," so Sieberth.

„Wie sich das dann in der Realität niederschlägt ist vielfach belegt. Frauen verdienen weniger wie Männer, Frauen finden sich weniger in Führungspositionen, Frauen haben weniger Teilhabe als politische Entscheidungsträgerinnen, Frauen entscheiden sich kaum für technische Berufe, etc."

Wenn Werbung sich nun genau dieser Klischees bedient, ist das für jede Gleichstellungspolitik fatal. Und wenn es dann nur mehr rein um körperliche Merkmale geht (die „Stelzen-Beine" eines Wirtshauses; die nackte Frau beim Bier; der nackte Mann mit Kran; der verführerische Frauenblick, der Burger verkaufen soll), dann ist das als sexistisch einzustufen und abzulehnen.

„Eine Watchgroup gegen sexistische Werbung wie sie in Graz existiert wäre auch für Salzburg eine sinnvolle Initiative," fordert Sieberth, „denn es ist nicht einzusehen, dass wir alle - Frauen wie Männer - weiterhin mit sexistischer Werbung belästigt werden."

Watchgroup Sexismus

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