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Brunnenbau in Gnigl: Warum wird Kunstbeirat nicht befasst?

04.08.2010Planung: Stadtplanung

Mit finanzieller Unterstützung der Stadt und auf städtischem Grund wird in Gnigl ein neuer Brunnen errichtet. Der städtische Fachbeirat für Kunst im öffentlichen Raum wird von Bürgermeister Schaden jedoch einfach umgangen.

Erfreulicherweise wird in Gnigl demnächst ein neuer Brunnen das Stadtbild verschönern (vor dem Haus Grazer Bundesstraße 9a). „Wasser im öffentlichen Raum ist eine Bereicherung", freut sich auch Bürgerlisten-Gemeinderat Bernhard Carl. Die Stadt unterstützt die Errichtung mit 10.000 Euro. Unverständlich bleibt für Carl nur, warum der Kunstbeirat bislang nicht mit dem Projekt befasst wurde.

Die Stadt hat nämlich dessen Aufgabe ausdrücklich dafür definiert: „Der Aufgaben- und Wirkungsbereich des Kunstbeirates, dem eine beratende Funktion zukommt, bezieht sich auf alle Vorhaben künstlerischen Inhalts im öffentlichen Raum. Das sind insbesondere die Gestaltung bzw. die Aufstellung von Skulpturen, Büsten, Wegheiligtümer, Brunnen etc., soweit sie auf städtischem Grund innerhalb von Salzburg geplant sind."

„Ich weiß nicht, wer hier geschlafen hat, Bürgermeister Schaden oder Stadträtin Schmidt? Immerhin soll hier auf städtischem Grund und mit Unterstützung der Stadt ein Brunnen errichtet werden. Genau dafür wurde der Beirat eingerichtet, um Expertinnen und Experten die Pläne vorab beurteilen zu lassen. In diesem Fall aber vergibt der Bürgermeister öffentlichen Grund und dennoch wird der Kunstbeirat der Stadt einfach umgangen", kritisiert Carl die Vorgangsweise.

Jetzt sind alle Hebel in Bewegung zu setzen, dass der Beirat noch vor Baubeginn seine beratende Tätigkeit wahrnehmen kann, dafür haben wir ihn ja schließlich", fordert Gemeindrat Carl den ressortzuständigen Bürgermeister zur Eile auf.

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