RSS
f
Startseite > Presse > 380 kv-Freileitung: „Planung ist Stand von vorvorgestern" - Solidarität mit betroffenen Gemeinden
Quadratisches Logo der Bürgerliste Salzburg mit HintergrundLogo Bürgerliste - Die Grünen in der Stadt

380 kv-Freileitung: „Planung ist Stand von vorvorgestern" - Solidarität mit betroffenen Gemeinden

02.07.2010Natur und Umwelt: Naturschutz

Eine energieautarke Region statt Millionenausgaben in eine überholte Energiepolitik fordert Stadtrat Johann Padutsch. Landeshauptstadt bezeugt Solidarität mit betroffenen Gemeinden.

„Aus Sicht des Planungs-, Raumordungs- und Naturschutzressorts ist die 380 kv-Freileitung, wie sie derzeit konzipiert ist, auf dem Stand von vorvorgestern", kritisiert Stadtrat Johann Padutsch die aktuellen Planungen des Verbundes im Bundesland Salzburg. Eine energieautarke Region, also ausreichende Gewinnung von erneuerbarer Energie für den Bedarf des Bundeslandes sei nämlich grundsätzlich machbar und „im Sinne der Nachhaltigkeit anzustreben", so Padutsch.

Gegen die Freileitung sprechen mehrere schwerwiegende Gründe:

  • Sie ist problematisch, was die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Bevölkerung betrifft.
  • Ebenso wie für Menschen, kann die Strahlung auch in der Pflanzen- und Tierwelt zu Veränderungen führen, die nicht erwünscht sind.
  • Außerdem ist die Freileitung eine ästhetische Umweltverschmutzung und zerstört jene Ressource, wegen der nicht zuletzt auch viele Menschen zu Besuch kommen: Das natürliche Landschaftsbild.

Selbst bei einer „besseren" (für wen?) Trassenführung als jener über den Gaisberg werden natürliche Ressourcen nachhaltig zerstört.

Falls eine 380kv-Leitung gegen jede nachhaltige Zukunftsperspektive gebaut wird, ist sie ohne Teilverkabelung nicht verantwortbar", fasst Padutsch die derzeitige Situation zusammen. „Eine Entscheidung für eine Freileitung ist eine kurzfristige und kurzsichtige, weil langfristig müssen wir danach trachten energieautark zu sein." Die dafür notwendigen Summen sollen gleich in die Gewinnung nachhaltiger Energie investiert werden.

Als Landeshauptstadt haben wir die Aufgabe, Gemeinden auf diesem Weg zu unterstützen. Unsere Solidarität muss also den betroffenen Gemeinden gelten, unsere gemeinsame Anstrengung auf die Stärkung erneuerbarer Energieträger und gegen die Freileitung gerichtet sein."

Logo FacebookLogo TwitterLogo Google Plus
Startseite > Presse > 380 kv-Freileitung: „Planung ist Stand von vorvorgestern" - Solidarität mit betroffenen Gemeinden
RSS
f