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Schluss mit „österreichischer Nicht-Lösung": Rauchfrei auch in Salzburger Lokalen

30.06.2010Natur und Umwelt: Gesundheit

Am 1. Juli endet die Straffreiheit für alle Gaststätten über 49 Quadratmetern, die keine räumlich getrennten Nichtraucherzonen geschaffen haben.

GR Bernhard Carl fordert dagegen ein generelles Rauchverbot und wird im Gemeinderat kommende Woche einen entsprechenden Antrag einbringen.

Dass Rauchen und Passivrauchen die Gesundheit vielfältig schädigt, ist seit vielen Jahren unbestritten. Betroffen davon sind bekanntlich besonders jene, die in der Gastronomie arbeiten. Weiters hat Österreich im OECD-Vergleich (OECD-Studie Society at a Glance 2009) bei den 15-jährigen die höchste Raucherquote (24 Prozent bei den Burschen und 30 Prozent bei den Mädchen) und ein besonders frühes Raucheinstiegsalter von 11 Jahren.

Anders als in vielen anderen EU-Ländern ist die derzeitige Regelung eine typisch „österreichische Nicht-Lösung". Die Definition der verschiedenen Lokaltypen und ihre Verpflichtung zum Nichtraucherschutz sind schwammig formuliert. Die räumliche Trennung in Raucher- und Nichtraucherbereiche in Einraumlokalen über 49 m² stellen die Gastronomen vor große finanzielle Herausforderungen, eine ausreichende Luftqualität ist dennoch nicht zu erwarten.Die Bürgerliste wird daher im Gemeinderat am kommenden Mittwoch einen Antrag einbringen, der die Bundesregierung auffordern soll endlich eine gesetzliche Regelung zu veranlassen, die dem Gesundheitsschutz auch wirklich dient.

Nur ein generelles Rauchverbot schützt wirklich und hilft auch die Zahl der Jugendlichen RaucherInnen zu reduzieren", so der Gesundheitssprecher der Bürgerliste, Bernhard Carl. „Jetzt braucht es Taten und kein Herumlavieren, das am Kern des Problems vorbeigeht. Ich hoffe, dass ich dafür auch in den anderen Parteien UnterstützerInnen finden werde".

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