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Causa Olympia: Viel Schatten, wenig Licht

30.06.2010Demokratie: Finanzen

Die Befragung von Bürgermeister Heinz Schaden vor dem Olympia-Untersuchungsausschuss hat vor allem gezeigt: Es bleibt noch vieles aufzuklären. Eine schrittweise Erinnerung gibt es zumindest bei den Bezügen von Ex-Geschäftsführer Fedor Radmann.

Im September 2009 hat die Bürgerliste 59 Fragen zur Olympiabewerbung 2014 an Bürgermeister Heinz Schaden gestellt. Eine davon: „Hat Fedor Radmann einen Teil seiner Gage über den Förderverein erhalten?" (Anstatt über der Bewerbungs GmbH, bei der er ja bis Jänner 2007 angestellt war).Die Antwort damals: „Diesbezügliche Medienberichte können nicht bestätigt werden."

Nur neun Monate später, bei der Befragung Schadens am Dienstag vor dem U-Ausschuss klang das bereits anders: Ein Anspruch Radmanns auf 50.000 Euro Gehaltsfortzahlung habe laut Aussage von Magistratsjuristen bestanden, diese wurden dementsprechend auch ausbezahlt, so Schaden. Warum Radmann nicht direkt von der Bewerbungs GmbH bezahlt wurde, wisse er, Schaden, nicht.

„Das ist symptomatisch für die im Vorfeld versprochene ‚Aufklärung vieler Fragen'", meint Bürgerlisten Gemeinderätin Ingeborg Haller. „Von den Vorgängen rund um die Bewerbung wird immer nur gerade so viel bzw. so wenig verraten, wie gerade notwendig. Sobald es interessant wird, setzt die Erinnerung wieder aus."

Viele politische Verantwortlichkeiten bleiben damit weiter im Dunklen. „Angesichts der Tatsache, dass für die Bewerbung 2014 Millionen Eurobeträge an öffentlichen Mitteln eingesetzt wurden, muss der Ruf nach lückenloser Aufklärung der Geldflüsse aufrecht bleiben", so Haller.

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