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Schutz für Gaisberg: Doppelzüngigkeit der ÖVP

24.06.2010Natur und Umwelt: Naturschutz

„Alle die jetzt schreien, haben sich geweigert auch nur einen Cent für das Naturwaldreservat auszugeben", so Stadtrat Johann Padutsch zur künstlichen Aufregung der ÖVP.

Mit den Stimmen von Bürgerliste, SPÖ und FPÖ hat der Altstadt- und Umweltausschuss am Donnerstag die Aufhebung des Naturwaldreservates Gaisberg beschlossen, um möglichst rasch die Wiederaufforstung des erst durch den Sturm Cyrill und dann durch Borkenkäferbefall schwer in Mitleidenschaft gezogenen Waldstückes am Gaisberg betreiben zu können. Bodenerosion und Lawinenabgänge sollen möglichst vermieden werden.

Zeitgleich haben diese drei Fraktionen einem von der Bürgerliste eingebrachten Antrag, den gesamten Gaisberg unter Landschaftsschutz zu stellen, zugestimmt. BL-Gemeinderat Gernot Himmelfreundpointner: „Es ist ein schönes Zeichen, dass wir bei diesem wichtigen Antrag, den ganzen Gaisberg zu schützen, eine solche Mehrheit gefunden haben. Schade, dass die ÖVP bei diesem Anliegen nicht mitgehen wollte".

Den von der ÖVP medial ventilierten Aufschrei nennt Stadtrat Johann Padutsch schlicht „doppelzüngig"

.„Das Naturwaldreservat hat sich in keiner Weise von anderen Flächen am Gaisberg unterschieden. Die Unterschutzstellung ist auf Betreiben des Forstes geschehen, der seinerzeit bei der landesweiten Initiative unbedingt dabei sein wollte. Parallel dazu hat die ÖVP das Landschaftsschutzgebiet seit zumindest zweieinhalb Jahrzehnten mit unerfüllbaren Auflagen verhindert.

Wir müssen um jeden Cent, den wir in den Naturschutz investieren wollen, kämpfen, die Aufwendungen dafür, zuletzt 30.000 Euro, in Zukunft mehr, sind nicht mehr zu rechtfertigen. Was das betrifft, hat uns die ÖVP ebenfalls im Regen stehen lassen und das Ressort, das auch den Forst umfasst, die Kostenübernahme strikt abgelehnt. Alle die jetzt schreien, haben sich geweigert auch nur einen Cent für das Naturwaldreservat auszugeben", so Padutsch.

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