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Stadt errichtet Mahnmal für Naherholungsgebiet Gaisberg

17.05.2010Planung: Verkehr

Mitten im mehrspurigen, tosenden Verkehr am Rehrl-Platz wurde nun von der Stadt ein Mahnmal für die Natur angelegt. Die auf der Verkehrsinsel nachgebaute Gaisbergstraße symbolisiert den fahrlässigen Umgang mit dem Naherholungsgebiet Gaisberg.

Bis 1928 fuhr die Gaisbergbahn von Parsch auf die Spitze des Berges, transportierte dabei in den letzten Monaten und Jahren vor allem Material für die Errichtung der Gaisbergstraße. Die Gaisbergbahn wurde so dazu verpflichtet, sich ihr eigenes Grab zu schaufeln.

1929 wurde die Straße auf den Gaisberg eröffnet. Seither haben Verkehr, Lärm und Abgase sukzessive zugenommen, bisweilen musste die Straße wegen des Verkehrs gesperrt. Auf der Strecke geblieben sind die Gaisbergbahn (die im Jahr ihrer Eröffnung 1887 40.000 Gäste auf den Berg transportierte) und der Gaisberg selbst.

Der Gaisberg ist als Naherholungsgebiet durch die Straße enorm entwertet worden und der stetige Autoverkehr entwertet ihn laufend weiter. Darum ist es erfreulich, dass die Stadt mit einem Mahnmal dieser Fehlentwicklung gedenkt. Viele Salzburgerinnen und Salzburger wünschen sich heute die umweltfreundliche Bahn zurück, die zudem auch noch ein gehöriger Tourismusmagnet wäre", so Bernhard Carl, Verkehrssprecher der Bürgerliste.

Einen Wermutstropfen hat die Sache für Carl dennoch: „Das Mahnmal ist mit Errichtungskosten von 7000 Euro doch recht teuer ausgefallen, aber der Straßenbau ist eben eine teure Angelegenheit."

 

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