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Spielplätze: Kindermitsprache schon bei Planung!

14.05.2010Soziales: Kinder und Jugendliche

Laufende Befragung von Kindern zu ihren Spielplätzen geht nicht weit genug. GR Himmelfreundpointner fordert Mitsprache schon in der Planung und hat einen entsprechenden Antrag im Gemeinderat eingebracht.

Je mehr Kinder und Jugendliche bei der Gestaltung und Erhaltung eines Spielplatzes miteingebunden werden, desto höher ist erfahrungsgemäß später die Akzeptanz beim Zielpublikum. Bislang werden in der Stadt Salzburg Kinder und Jugendliche nur fallweise bei der Spielplatzgestaltung eingebunden. Derzeit läuft gerade eine begrüßenswerte Initiative, bei der Kinder und Jugendliche auf einem Teil der städtischen Spielplätze befragt werden.

Dieses Beispiel sollte nicht nur Schule machen, sondern auch noch wesentlich ausgeweitet werden, fordert Bürgerlisten-Gemeinderat Gernot Himmelfreundpointer: „Ziel muss es sein, die Meinung der unmittelbar Betroffenen schon im Planungsprozess eines Spielplatzes mit einfließen zu lassen". Erreicht werden kann dies durch Workshops und Wettbewerbe, die in benachbarten Schulen, Kinder- und Jugendzentren und in der Nachbarschaft selbst bzw. den umliegenden Wohnsiedlungen ausgeschrieben werden.

Derzeit entsprechen die Spielplätze zwar jeweils dem Bautechnikgesetz, also Schaukel, Rutsche und Sandkiste sind vorhanden, aber gestaltet im Sinne des Wortes sind sie zumeist nicht. Wenn Kinder in den Planungsprozess integriert sind, können sie ihr Umfeld kreativ mit gestalten, identifizieren sich mehr damit und gehen mit ihrem Spielplatz auch entsprechend verantwortungsvoll um", so Himmelfreundpointner, der einen entsprechenden Antrag in den Gemeinderat eingebracht hat.

Demnach soll die Stadt bei der Anlegung bzw. Sanierung städtischer Spielplätze und Freispielbereiche Kindern und Jugendlichen nicht nur eine Mitsprachemöglichkeit geben, sondern die in Workshops erzielten Ergebnisse über die Gestaltung auch in der Umsetzung bindend sein.

 

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