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Osterfestspiele: Subvention wird mehr als verdreifacht!

26.03.2010Kultur: Kulturfinanzierung

Bernhard Carl: „Ich kann den guten Abschluss, von dem der Bürgermeister spricht, nicht erkennen. Statt 100.000 Euro jährlich werden es hinkünftig 333.000 sein."

Stadt, Land und Salzburger Land Tourismus (SLT) sollen die Osterfestspiele in Zukunft mit einer Million Euro unterstützen. Während Bürgermeister Heinz Schaden hartnäckig von einer „Ausfallshaftung" spricht, redet der Anwalt der Berliner Philharmoniker, Peter Raue, Klartext: Die so genannte Ausfallshaftung der öffentlichen Hand sei de facto eine Subvention. Auch Olaf Maninger von den Philharmonikern nimmt sich kein Blatt vor den Mund: „Wir werden alles Geld brauchen". (APA, 25.März)

„Statt bisher 100.000 Euro wird die Stadt ab 2012 also 333.333 Euro pro Jahr für die Osterfestspiele ausgeben. Warum der Bürgermeister dann von einem ‚guten Abschluss' spricht, ist mir ein Rätsel", wundert sich Gemeinderat Bernhard Carl, Kultursprecher der Bürgerliste.

Seit Wochen warnt die Bürgerliste vor genau diesem Ergebnis: In Zeiten sinkender Budgets und Einsparungen bei kleinen Kultureinrichtungen wird die Neustrukturierung der Osterfestspiele zum Anlass genommen, um die Subvention der Stadt mehr als zu verdreifachen. Und das nach dem bekanntermaßen mehr als großzügigem Umgang mit Geld, der von der bis vor kurzem tätigen Geschäftsführung gepflogen wurde.

Da hat uns der Bürgermeister ein besonders kostspieliges Osterei ins Nest gelegt, das jetzt als Erfolg verkaufen zu wollen, ist ein starkes Stück", so Carl, der schon gespannt ist, wie Schaden und die ÖVP diesen „Erfolg" dem Gemeinderat und der Salzburger Bevölkerung erklären werden.

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