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Frauenhaus Salzburg erhält den Troll-Borostyani Preis

08.03.2010Frauen: Projekte und Initiativen

Mit dem Frauenhaus Salzburg erhält eine wichtige Einrichtung den diesjährigen Frauenpreis. Bürgerliste fordert in Hinkunft jedoch ein transparentes Vergabeverfahren zur Verleihung des Frauenpreises!

Zur Erinnerung:

Bekanntlich hat es im Vorfeld der Verleihung des diesjährigen Frauenpreises eine heftige öffentliche Diskussion zu den Wahlvorschlägen gegeben. Insbesondere hat der Vorschlag der Frauenbüros von Stadt und Land, die Abtreibungsambulanz Gynmed für den Frauenpreis zu nominieren, bei kirchlichen Einrichtungen und der ÖVP massive Kritik hervorgerufen. Seitens der ÖVP wurden sogar Vorwürfe der Wahlmanipulation erhoben.

Die Nominierten Einrichtungen:

„Die Fokussierung der Diskussion auf die Nominierung der Gynmed Ambulanz hat leider dazu geführt, dass die übrigen nominierten Fraueneinrichtungen öffentlich kaum wahrgenommen wurden", meint Ingeborg Haller, Gemeinderätin der Bürgerliste. Neben der Gynmed Ambulanz wurden das Frauenhaus, das Frauengesundheitszentrum ISIS, das Gewaltschutzzentrum, die Bildungseinrichtung betrifft: Frauen. Erwachsenenbildung für Frauen sowie das Lungauer Frauennetzwerk nominiert.

Sie zeigt sich erfreut darüber, dass eine so wichtige Einrichtung wie das Frauenhaus Salzburg den Preis erhalten hat und die leidige Diskussion um die Nominierung der Gynmed Ambulanz nun hoffentlich ein Ende ist. „Die Nominierung von Gynmed hat nämlich zu einer oberflächlichen Stellvertreterdiskussion über das Thema Abtreibung geführt, die in Österreich auch nach 35 Jahren Fristenlösung leider immer noch unsachlich und emotional geführt wird, meint Haller weiter, die in der Straffreistellung des Schwangerschaftsabbruches in den ersten drei Monaten (Fristenlösung) einen wichtigen Beitrag zum reproduktiven Selbstbestimmungsrecht der Frauen sieht.

Transparentes Vergabeverfahren gefordert:

Um solche Diskussionen um die Nominierung des Frauenpreises sowie Vorwürfe der Wahlmanipulation rund um die Vergabe Preises in Hinkunft zu vermeiden, fordert die Bürgerliste ein offenes transparentes Vergabeverfahren für den seit 1995 anlässlich des Internationalen Frauentages zu vergebenden Frauenpreis!

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