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Osterfestspiele: Öffentliche Hand soll noch mehr zahlen!

05.03.2010Kultur: Kulturfinanzierung

Stadtsenat soll am Montag der Neukonstruktion mit 1 Mio. Euro Verlustabdeckung pro Jahr zustimmen

Obwohl der Tourismusförderungsfonds heute noch einmal bekräftigt hat, dass er sich nicht als Gesellschafter an den Osterfestspielen beteiligen wird, soll am kommenden Montag (8. März) im Salzburger Stadtsenat der Grundsatzbeschluss zum Beitritt der Stadt in die Gesellschaft fallen.

Dann sollen Stadt, Land, Stiftung Herbert von Karajan, der Verein der Förderer der Osterfestspiele und wer auch immer statt des Tourismusförderungsfonds jeweils 20 Prozent an der GmbH halten. Die Verluste soll allerdings ausschließlich die öffentliche Hand übernehmen, die mit bis zu einer Million Euro jährlich für Verluste der Osterfestspiele haften soll. Davon trifft die Stadt ein Drittel, also bis zu 333.333,33 Euro pro Jahr!!

Das ist insgesamt beinahe das Vierfache jener 278.000 Euro, die die öffentliche Hand (Stadt, Land und Tourismusförderungsfonds) zuletzt bei den Osterfestspielen zugeschossen hat und für die Stadt mehr als das 3-fache der zuletzt gewährten Subvention von 100.000 Euro! Und das trotz einer Rücklage von zwei Millionen Euro, welche die Osterfestspiele in den letzten Jahren gebildet haben!

Jetzt soll genau das eintreten, wovor die Bürgerliste seit Wochen warnt: In einer Husch-Pfusch-Aktion soll die neue Gesellschaft auf die Beine gestellt werden, koste es was es wolle", verlangt Bürgerlisten-Klubobmann Helmut Hüttinger einen sofortigen Stopp dieser Vorgangsweise. „Der Amtsbericht muss von der Tagesordnung abgesetzt werden. Eine Übernahme der Verlustabdeckung durch die öffentliche Hand, wie sie für die Neukonstruktion vorgesehen ist, kommt für die Bürgerliste nicht in Frage", so Hüttinger.

 

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