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GRÜNE Frauen Salzburg verteilen ROTE Karten – FAIR PLAY ist gefragt.

04.03.2010Frauen: Frauenförderung und Gleichstellung

Die GRÜNEN Frauen Salzburg verteilen im Vorfeld des internationalen Frauentages, am 4. und 8. März 2010, rote Karten, welche die Fouls der Gleichstellung von Frauen und Männern pfeifen.

Den internationalen Frauentag nehmen wir zum Anlass, auf die Defizite der Gleichstellung von Frauen hinzuweisen.“ erklärt Barbara Sieberth, Sprecherin der GRÜNEN Frauen Salzburg und Gemeinderätin der Bürgerliste in der Stadt Salzburg.

Gleichzeitig ist es egal, ob es diesen Tag gibt oder nicht, wenn keine Maßnahmen gesetzt werden, die die existierenden Ungerechtigkeiten beseitigen.“

Die GRÜNEN Frauen Salzburg verteilen deshalb:

  • Die ROTE KARTE gegen ungleiche Bezahlung. Selbst wenn das Alter, die Ausbildung, die Berufserfahrung, die jeweilige Hierarchiestufe etc mitberücksichtigt werden, bleibt immer noch ein unerklärbarer Einkommensunterschied von 15%, der auf reine Lohndiskriminierung aufgrund des Geschlechtes zurückzuführen ist.
  • Die ROTE KARTE gegen zu wenig Frauen in Führungspositionen. Das Innenministerium (BMI) beschäftigt 6,6 Prozent  Frauen in Führungspositionen, das Außenministerium (BmaA) 22 Prozent,  das AMS 35,7 Prozent Frauen. Allesamt deutlich unter 50 Prozent!
  • Die ROTE KARTE gegen zu wenig Frauen in repräsentativen Funktionen. Im österreichischen Nationalrat sitzen nur 32,8 Prozent Frauen. In der Wirtschaftskammer vertreten lediglich 14 Prozent an Funktionärinnen die 32 Prozent Unternehmerinnen. Die aktuellen Ergebnisse der Wirtschaftskammerwahlen setzen das leider fort!In der Landwirtschaftskammer vertreten 15 Prozent an Funktionärinnen die 46 Prozent Landwirtinnen.
  • Die ROTE KARTE gegen Sexismus.Noch immer schlagen wir Frauen uns im Beruf wie im persönlichen Alltag mit verschiedenen sexistischen Übergriffen herum. Sei es mit einem sexistischen Witz, sei es mit sexistischer Werbung, der wir ausgesetzt sind, oder anderen untragbaren Situationen.
  • Die ROTE KARTE gegen stereotype Rollenzuweisungen. Wir wollen nicht mehr in Rollen gezwungen werden, sondern gemäß unseren Talenten und Lebensentwürfen wahr- und angenommen werden. Ob als Lokführerin oder Mutter, ob als Managerin oder Pädagogin. Das wünschen wir uns übrigens auch für Männer.

Abschließend fordert Barbara Sieberth:

„Rechtliche Gleichstellung der Geschlechter ist auf einem guten Weg. Die tatsächliche Umsetzung hinkt massiv hinterher. Also Schluss mit Sonntagsreden an internationalen Feiertagen und her mit Maßnahmen, die der tatsächlichen Gleichstellung nutzen!“

Alle Zahlen sind dem GRÜNEN Frauenbericht 2010 entnommen.

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