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SPÖ und ÖVP wehren sich gegen Transparenz bei Wohnungsvergabe

03.02.2010Soziales: Wohnen

Auch in der heutigen Gemeinderatssitzung haben Rot und Schwarz wieder nach Argumenten gesucht, warum die beiden Geschäftsführer der GSWB zwei Drittel der geförderten Mietwohnungen in der Stadt Salzburg vergeben.

Volle Transparenz, soziale Treffsicherheit und eine Anlaufstelle für Wohnungssuchende: Die Vorteile einer Vergabe aller geförderten Mietwohnungen durch das Wohnungsamt der Stadt Salzburg liegen auf der Hand. Dennoch werden bislang nur ein Drittel der Wohnungen so vergeben, die anderen beiden Drittel vergibt die GSWB, deren Geschäftsführer SPÖ und ÖVP nahe stehen und die hinter verschlossenen Türen die Auswahl treffen.

Verantwortlich dafür sind die Eigentümervertreter, also Stadt und Land Salzburg, denen die GSWB zu jeweils 50 Prozent gehört. „Wenn die Eigentümervertreter das ändern wollen, ist es ein leichtes. Sie brauchen das nur beschließen“, so Gemeinderätin Ulrike Saghi, Sozialsprecherin der Bürgerliste.

Von Seiten der SPÖ und ÖVP wird quasi gebetsmühlenartig immer wieder ein Argument gegen die Vergabe aller Wohnungen durch die Stadt wiederholt: Die GSWB sorge für die richtige Durchmischung der Anlagen, weswegen es weiniger Probleme unter den Mietern gebe. Als ob das Wohnungsamt das nicht könnte, wenn es statt einem Drittel 100 Prozent der Wohnungen vergeben könnte!

SPÖ und ÖVP fürchten lediglich, eine wichtige Einflusssphäre zu verlieren. So spinnefeind sich die beiden Parteien in vielen Fragen sind, bei der Bewahrung ihrer Pfründe sind sie sich sofort einig“, ärgert sich Saghi über das beständige Mauern gegen mehr Transparenz.

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