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An Fristenlösung und Gynmed darf nicht gerüttelt werden

29.01.2010Frauen: Frauenförderung und Gleichstellung

Die aktuelle Diskussion rund um die Gynmed-Nominierung zeigt: 35 Jahre nach Einführung der Fristenlösung muss das Recht auf Schwangerschaftsabbruch erneut verteidigt werden.

„Die Reaktionen rund um die Nominierung der Gynmed für den Troll-Borostyani zeigen erneut, wie sehr das Recht auf Schwangerschaftsabbruch immer noch und immer wieder verteidigt werden muss", meint Barbara Sieberth, Sprecherin der GRÜNEN Frauen Salzburg, zu den jüngsten Diskussionen.

Fakt ist, dass das Recht auf Schwangerschaftsabbruch nun fast 35 Jahre besteht. Fakt ist auch, dass die Möglichkeit, diesen in Salzburg durchzuführen erst seit sechs Jahren besteht. So gesehen ist die Arbeit der Gynmed, die nicht nur die Schwangerschaftsabbrüche durchführt, sondern auch Beratung anbietet und vermittelt, die eine bessere Entscheidungsfindung der Frau ermöglichen soll, eine wichtige Errungenschaft in der Selbstbestimmtheit von Frauen in Salzburg.

Frauen haben das Recht auf Unterstützung, Respekt und Anerkennung ihrer Entscheidung für oder gegen eine ungewollte Schwangerschaft. Punkt", so Sieberth. An der Wichtigkeit der Einrichtung für Salzburg ist deshalb nicht zu rütteln. Inwieweit sich die Gynmed für eine emanzipatorische Frauenpolitik einsetzt, Zivilcourage zeigt und dazu beiträgt, Barrieren zu überwinden (so lauten die Ausschreibungskriterien), soll jede/r für sich entscheiden. Es stehen ja noch fünf weitere nominierte Einrichtungen zur Auswahl.

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