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Hausverwaltungen missachten Salzstreuverbot

28.01.2010Natur und Umwelt: Naturschutz

Einen Aufruf an die Salzburger Hausverwaltungen und HausbesitzerInnen startet Bürgerlisten-Verkehrssprecher Bernhard Carl:

„Halten Sie sich an das Salzstreuverbot, Bäume, Hunde und die Bevölkerung werden es Ihnen danken!“

Die Beschwerden bei der Bürgerliste häufen sich: Private Hausverwaltungen, auch solche der GSWB, und HausbesitzerInnen nehmen es mit der geltenden Salzstreuverordnung nicht sehr genau. Auf Gehsteigen wird bisweilen einfach in die Schneeauflage hinein gesalzen, um sich die mechanische Schneeräumung bzw. das Splittstreuen zu ersparen.

Dabei lässt die Auftaumittelverordnung der Stadt keine Zweifel offen:

Die Verwendung von Auftaumitteln und deren Lösungen ist auf allen im Stadtgebiet gelegenen, für den Fußgänger- oder Fahrzeugverkehr bestimmten privaten Flächen (Fahrbahnen, Gehsteige, Zufahrten, Abstellplätze, Hauszufahrten, Verbindungswege u.dgl.), einschließlich der in ihrem Zuge befindlichen baulichen Anlagen (z.B. Brücken, Stiegenanlagen u.dgl.) verboten.“

Ausgenommen sind, neben ein paar Stiegen in der Salzburger Altstadt, nur Brücken und Fußgängerstege. „Besonders gerne wird über die Ausnahmeregelung für ‚extreme Witterungsverhältnisse’ diese Verordnung umgangen. Schneefall, wie heute in der Nacht und in der Früh, ist damit aber nicht gemeint“, so Carl, der an die Hausverwalter appelliert, beim Salzstreuen unbedingt Maß zu halten.

Das Salz beschädigt nämlich den Wurzeln der Bäume und Sträucher, kann Hunden schmerzhafte Verletzungen verursachen und schadet nicht zuletzt dem Schuhwerk aller FußgängerInnen.

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