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Sound of Music Museum

04.01.2010Kultur

Sound of Music-Museum: Schluss mit Geheimniskrämerei! Standort Hellbrunn zum Glück gefallen! Museumsplaner Bogner offenbar nicht einbezogen! Kein Geld aus dem Kulturbudget für reines Tourismusprojekt!

Seit Jahren geistert die Errichtung eines „Sound of Music Museum" durch die Salzburger Politik und Medien. Vor allem LHstv. Haslauer scheint regelrecht besessen zu sein von der Realisierung dieser Idee. Dabei sind vor allem immer wieder das Barockmuseum im Salzburger Mirabellgarten und zuletzt auch das Schloss Hellbrunn im Gespräch gewesen. Letzterer scheint, glaubt man den Ausführungen von Bürgermeister Schaden, als Standort jetzt gefallen zu sein.

„Die Bürgerliste hat den Standort Hellbrunn von Anfang an kritisiert, da dieser kulturgeschichtlich einzigartige Ort mit dieser kommerziellen Einrichtung sicher überfordert gewesen wäre. Daher bin ich froh, dass dieser jetzt gefallen ist. Allerdings kursieren seit längerem Gerüchte, die den Standort Barockmuseum wieder in den Mittelpunkt rücken. Meine entsprechende Anfrage bei Bürgermeister Schaden hat aber (wie üblich) keine erhellende Antwort gebracht", so Mag. Bernhard Carl Kultursprecher der Bürgerliste.

Auch die Frage, ob der Museumsplaner Dr. Dieter Bogner, welcher die Neuordnung der Salzburger Museen vorgeschlagen hat, in die Überlegungen involviert war, erbrachte keine Antwort. Wenigstens wurde aber klar, dass im Budget der Stadt für das Jahr 2010 keinerlei Mittel vorgesehen sind.

Nicht nur das Schloss Hellbrunn auch das Barockmuseum ist als Standort ungeeignet. Es stellt in Zusammenhang mit dem barocken Schloss Mirabell und dessen Garten eine einzigartige Kombination dar. Die kolportierte Integration des Barockmuseums im Salzburg Museum würde dieser konzeptuellen Logik völlig widersprechen.

Erstens fordere ich die verantwortlichen Politiker LHstv. Haslauer und BM Schaden auf, endlich die Pläne für das Sound of Music Museum auf den Tisch zu legen.

Zweitens muss der Museumsplaner Dr. Dieter Bogner dringend in die Überlegungen involviert werden. Oder befürchtet LHstv. Haslauer hier fachlich fundierten Gegenwind?

Drittens muss sichergestellt sein, dass keinerlei Gelder aus dem ohnehin knappen städtischen Kulturbudget in dieses rein touristische Projekt fließen.", so Mag. Bernhard Carl abschließend.

Zur Anfrage

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