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Obdachlose in Salzburg

27.11.2009Soziales

Das Fehlen einer – wie von der Bürgerliste seit Jahren geforderten – Einrichtung, in der Menschen ohne Obdach ihre Tage und Nächte verbringen können – wird immer problematischer.

Nach der versuchten Vertreibung vom Kapuzinerberg und der Schußattacke auf Obdachlose wird nun auch der „Aufenthaltsraum Radgarage" sichtbar.

„Wann ist endlich der Punkt erreicht, dass die Verantwortlichen in der Stadt aufhören, die Augen vor der immer größer werdenden Zahl an Menschen, die am gesellschaftlichen Rand leben, zu verschließen?

Mehr denn je, muss die Stadt endlich ihre Verantwortung übernehmen und die von der Bürgerliste dringend geforderte Obdachlosen-Einrichtung rasch umsetzen" fordert zum wiederholten Male die Vorsitzende des Sozialausschusses Ulrike Saghi.

Die steigende Armut wird immer sichtbarer im öffentlichen Raum. Menschen, die sich ihr Leben nicht mehr leisten können und an den Überlebenskämpfen des Alltags zerbrechen, werden immer mehr.

Die Notschlafstellen sind überfüllt, es wird versucht die Obdachlosen vom Kapuzinerberg zu vertreiben, sie sind in der Innenstadt unerwünscht und haben bei ihrer Suche nach einem warmen Aufenthaltsraum mittlerweile auch die Radgaragen am Bahnhof als Unterschlupf für sich entdeckt -sehr zum Leidwesen des eigentlichen Nutzungszweckes und der NutzerInnen.

„Es wird immer sichtbarer, wie dringend wir in Salzburg eine Lösung für die Unterbringung von Menschen ohne Unterkunft brauchen.

Es werden täglich mehr, die an den Rand der Gesellschaft gedrückt werden - wenn die verantwortlichen PolitikerInnen nicht endlich aufwachen und hier die dringend nötigen Strukturen schaffen, wird die gesellschaftliche Kluft immer größer, die Konflikte immer mehr!" warnt die Sozialsprecherin der Bürgerliste, Ulrike Saghi.

„Ich kann und will das finanzielle Argument im Zusammenhang mit meiner Forderung nach einer Obdachloseneinrichtung und nach aufsuchender Sozialarbeit für Erwachsene nicht mehr hören. In guten Budgetzeiten wurde diese Forderung ignoriert und jetzt wird sie als unfinanzierbar wieder abgelehnt.

Auch im Budget 2010 hat keine finanzielle Vorsorge für die Betreuungseinrichtung und die aufsuchende Sozialarbeit stattgefunden. Eine kurzsichtige Sparmaßnahme, deren unliebsame Folgen bald immer stärker sicht- und spürbar werden" so die Sozialpolitikerin Saghi abschließend.

 

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