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Hollywoodhype wieder auf den Boden bringen

19.11.2009Natur und Umwelt

Drehort Mönchsberg scheiterte nicht an Zufahrtsbewilligungen

Bevor der Hollywoodhype in Hysterie kippt, folgende Feststellungen:

  1. Der Drehort Mönchsberg M 32 wurde Dienstag Vormittag, den 17.11.2009 vom Location Manager Krusche mit der Begründung abgesagt, dass der Regisseur James Mangold kein besonderes Interesse an diesem Drehort habe und lieber in der Hofstallgasse drehen würde. In den Tagen davor war zur Ermöglichung dieses Drehorts zwischen meinen Mitarbeitern und dem Location Management vereinbart worden, dass die nötigen Ausnahmebewilligungen erteilt werden und der Drehort selbstverständlich ermöglicht werden soll. Die Auflagen, dass auf den sensiblen Landschaftsraum Rücksicht genommen werden muss und die Zufahrtsstraße zu den Liegenschaften am Mönchsberg nicht zur Gänze blockiert werden darf, waren ebenso selbstverständlich, was auch für das Location Management kein Thema war.
  2. Vom Drehortwunsch Hofstallgasse hatten wir "schon" am Tag davor erfahren, die Voraussetzungen für diesen Drehort wurden unverzüglich geschaffen (Aufhebung und Verlegung der 12 Behindertenparkplätze Toskaninihof und Max-Reinhardt-Platz in die Hofstallgasse zwischen Aula und Karajanplatz, ersatzlose Aufhebung Taxistandplätze, Sicherung der Durchfahrtsmöglichkeiten und Durchgehmöglichkeiten von der Mönchsberggarage für das "normale Salzburg", etc.).
  3. Der Hollywooddreh in Salzburg erfordert eine hohe "Improvisationskunst" und Flexibilität, nachdem teilweise stündlich neue Anforderungen, Locations und Drehorte gemeldet wurden. Dass dabei nicht nur der nötige Platz für das Equipment und die unzähligen Produktionsfahrzeuge geschaffen werden muss, sondern auch sichergestellt werden muss, dass das Verkehrsgeschehen und Alltagsleben in Salzburg noch funktioniert, ist klar.Einmal ist es der mehrtägige Drehort Staatsbrücke, dessen durchgängige Sperre natürlich nicht möglich ist, über Mönchsberg/M32 unbedingt und dann doch nicht, zur Hofstallgasse, Max-Reinhardt-Platz mit und ohne Toskaninihof, mit und ohne Furtwänglergarten, weiter zur Aufhebung von Teilen der Busspur in der Schwarzstraße als Abstellbereich für die Kfz der Filmfirma und dann wieder in die Randbereiche der Stadt mit unbedingt notwendigen temporären Verkehrsanhaltungen für den Dreh von diversen Szenen in der Berchtesgadenerstraße, der Keltenallee,....
  4. Trotzdem diese für den Hollywooddreh unbedingten Notwendigkeiten teilweise äußerst kurzfristig mitgeteilt wurden, konnten die dafür notwendigen Rahmenbedingungen von den Mitarbeitern rasch hergestellt und gewährleistet werden. Es darf deshalb erwartet werden, dass auch das Management der Filmproduktion rasch und flexibel reagiert und seine Logistik an die für die Aufrechterhaltung des normalen Lebens in der Stadt notwendigen Rahmenbedingungen anpasst. Meldungen wie "der Mönchsberg ist an den fehlenden Parkmöglichkeiten für die Produktionsfahrzeuge gescheitert", sind dabei atmosphärisch nicht gerade dienlich und wenig professionell.
  5. Die Salzburgerinnen und Salzburger haben Hollywood in ihrer Stadt mit viel Sympathie und freudiger Erwartung aufgenommen. Wenn es schon unbedingt notwendig ist, dass "Basislager", wie Kapitelplatz und Schloß Mönchsstein, hermetisch abgeriegelt werden, dann dürfen die Salzburgerinnen und Salzburger zumindest erwarten, entsprechend freundlich von Mitarbeitern und Security der Filmcrew behandelt zu werden, weshalb das Management dringend ersucht wird, diesbezüglich klare Vorgaben sicherzustellen.

Johann Padutsch

Rückfragen Büro Stadtrat Padutsch: 0662/8072-2010

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